Kritik an EU-Freihandel in Madrid

Nichtregierungsorganisationen aus Europa und Lateinamerika beanstanden BrĂŒssler HandelsplĂ€ne vor EU-Lateinamerika-Gipfel Madrid. Soziale Organisationen und Menschenrechtsgruppen aus Europa und Lateinamerika haben pĂŒnktlich zum Beginn des 6. Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs aus Europa, Lateinamerika und der Karibik in Madrid ihre Kritik an der neoliberalen Freihandelspolitik BrĂŒssels verstĂ€rkt. Die geplanten Abkommen mit Staaten Zentralamerikas, Peru sowie Kolumbien seien „gegen die Interessen der Bevölkerung unserer LĂ€nder“ ausgehandelt worden, heißt es in der AbschlusserklĂ€rung eines mehrtĂ€gigen Treffens hunderter Organisationen aus beiden Kontinenten in der spanischen Hauptstadt.

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DIE GRIECHENLAND-KRISE (VI): Der Plan der Banken von einer europÀischen Soffin

Am 17.Oktober 2008 hatte sich das Parlament der Berliner Republik im Zuge des innerhalb einer einzigen Woche durch Bundestag und Bundestag gepeitschten „Finanzmarktstabilisierungsgesetzes“ selbst entmachtet. Mit Zustimmung aller etablierten „Parteien“, die ausnahmslos sogar einer dafĂŒr notwendigen Änderung der parlamentarischen GeschĂ€ftsordnung zustimmten (Lafontaine und Kuhn: Zustimmung zu ErmĂ€chtigungsgesetz durch die HintertĂŒr), wurde ein bis dahin fĂŒr unvorstellbar gehaltener Vorgang gesetzlich verankert: die Bezahlung und SchuldenĂŒbernahme von Großbanken durch den Staat, in Höhe von ĂŒber einer halben Billion Euro. Entworfen wurde das Gesetz u.a. durch genau die Banken, denen es zugute kam. Die Ausarbeitung ĂŒbernahm u.a. eine der Anwaltskanzleien des sogenannten „Magischen Kreises“ in London, die viertgrĂ¶ĂŸte Anwaltskanzlei der Welt, Freshfields Bruckhaus Deringer. Diese Kanzlei schrieb fĂŒr die Regierung Deutschlands auch die ins Parlament eingebrachten GesetzentwĂŒrfe fĂŒr die „Rettung“ bzw Verstaatlichung der kommerziellen Immobilienbank Hypo Real Estate, welche die Deutschen bisher rund 100 Milliarden Euro kostete.

MilitÀrische Siegesparade in Moskau mit NATO-Truppen

Absage europĂ€ischer PrĂ€sidenten an den Feierlichkeiten zum 65. Jahrestag auf dem Roten Platz – NATO-StreitkrĂ€fte prĂ€sentieren sich zum ersten Mal mit ihrer Beteiligung an der Parade in Moskau Am Sonntag, den 9.Mai wird in Moskau der 65.Jahrestag des Sieges ĂŒber Nazi-Deutschland gefeiert. Zum ersten Mal nehmen die StreitkrĂ€fte der einstigen Allierten und jetzigen Nato-MĂ€chte Frankreich, Großbritannien und der USA an der grossen MilitĂ€rparade auf dem Roten Platz daran teil.

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L‘Europa, l‘Euro e Ceausescu

La casta ha paura. Da: Il Derviscio É il 21 dicembre 1989, il muro di Berlino ù caduto da poche settimane. Ceausescu sale sul terrazzo del palazzo del Comitato Centrale per pronunciare un discorso che giustifichi il massacro di dimostranti e studenti di pochi giorni prima a Timi?oara convinto che la folla oceanica sia lí a celebrare, ancora una volta, la sua personalitá di “Conduc?tor” e di “Geniul din Carpa?i” (“Genio dei Carpazi”). È un tragico errore. La folla comincia ad ondeggiare e, con un boato, chiede all’unisono la testa del dittatore. Ceausescu rimane chiuso nel palazzo fino al giorno successivo quando un elicottero lo porterà, con la moglie, al sicuro per poche ore. Il 25 dicembre i coniugi Ceausescu vengono intercettati e fucilati con oltre cento colpi di kalashnikov.

Der merkwĂŒrdige Tod von Athen

Genau im entscheidenden Moment weltweiter RĂ€nkespiele der Macht- und Finanzpolitik, als wĂ€hrend des Generalstreiks in Griechenland Hunderttausende Griechen vor das Parlament ziehen, macht eine schreckliche Nachricht die Runde. Drei Tote, in einer Bank, aber kleine Angestellte, eine davon schwanger, ermordet durch Autonome / Randalierer / Mörder / Chaoten / EU-Gegner /primitive Barbaren ohne Regierungsverantwortung. Die Regierung, eben noch vom Volk aufÂŽs Korn genommen, ist erschĂŒttert und klagt das Volk an. Die Demonstration löst sich in Windeseile auf. Um diese Meldung, die dabei ist den Verlauf der Geschichte der Menschheit entscheidend zu beeinflussen, ranken sich ernsthafte Zweifel. Gestern in Athen: Hunderttausende demonstrieren. Generalstreik im ganzen Land. DemonstrationszĂŒge kommen auf dem ParlamentsgebĂ€ude an. Gerangel an einer Treppe vor dem ParlamentsgebĂ€ude. Demonstranten versuchen in das GebĂ€ude vorzudringen, in dem die Verarmung und UnterdrĂŒckung eines ganzen Volkes zugunsten raffgieriger Banken, skrupelloser Regierungen und ihrer BrĂŒsseler RĂ€te beschlossen wird. Die Polizei schießt TrĂ€nengas in die Menge, StrassenkĂ€mpfe brechen aus.