Die Chronik des Neoliberalen Irrsinns – Februar 2010

Das Jahr 2010 neigt sich seinem Ende zu und allmĂ€hlich verklĂ€rt sich der Blick auf das Vergangene. Damit aber das weihnachtliche Vergeben und Vergessen nicht allzu großzĂŒgig ausfĂ€llt, hat der Politologe und Philosoph Egbert Scheunemann auch in diesem Jahr mit seiner „Chronik des neoliberalen Irrsinns“ eine sowohl subjektive wie informative Jahres-Chronik erstellt, die Radio Utopie in monatlichen Kapiteln dokumentiert.  Nicht alle Meinungen und Auffassungen des Autors mĂŒssen dabei mit denen der Redaktion ĂŒbereinstimmen. Die ersten fĂŒnf Jahre der „Chronik des Neoliberalen Irrsinns“ (2003-2008)  sind bereits als Buch erschienen. Die Chronik 2010 ist hier im Original als PDF zu lesen. Die Chronik des Neoliberalen Irrsinns – Januar 2010

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Akten der Polizei Hannover kein Beichtgeheimnis

Die Vorsitzende der Evangelischen Kirche (EKD), Landesbischöfin Margot KĂ€ĂŸmann, ist am Samstag offensichtlich besoffen ĂŒber eine rote Ampel gefahren. Nun stellt sich die Frage: woher weiss das die „Bild“-Zeitung und wieviel hat das gekostet? Wer der ĂŒberwĂ€ltigenden Mehrheit der Deutschen aus der Seele spricht, braucht fĂŒr den Spott nicht zu sorgen. Das besorgt schon eine abgefeimte, skrupellose Boulevard-Presse, die fĂŒr ein paar Euronen mehr sogar sich selbst noch ins Knie pimpern wĂŒrde, wenn dies nicht sogar den Springer-Paparazzis zu weit ginge. Was fĂŒr den Spott aber wichtig ist, das ist ein Anlass. Nun, den hat jetzt jemand (selbstverstĂ€ndlich mutmaßlich) aus vertraulichen Polizeiakten an die „Bild“-Zeitung verscherbelt.

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Kriegsparteien isoliert: Auch Evangelische Kirche will RĂŒckkehr der Soldaten aus Afghanistan

Die EKD-Ratsvorsitzende Margot KĂ€ĂŸmann hat sich in einem  Interview mit der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“, stellvertretend fĂŒr ungefĂ€hr 25 Millionen evangelische Christen in der Repuplik, klar positioniert. Die Landesbischöfin und Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland spricht sich fĂŒr einen „möglichst baldigen“ Abzug des deutschen MilitĂ€rs aus seiner Besatzungszone in Afghanistan aus. Vielleicht wird jetzt auch den Kirchen langsam bewusst, wie tief die Republik bereits weltweit in FeldzĂŒge und Kriege versunken ist. Margot KĂ€ĂŸmann, die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, hat sich zu Weihnachten in einem Interview mit der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (14) fĂŒr eine „möglichst baldige“ RĂŒckkehr der deutschen Soldaten aus Afghanistan ausgesprochen. Damit forderte sie auch die Aufgabe der dortigen Besatzungszone, die immerhin anderthalbmal so gross ist wie Deutschland selbst. Einigen wird das Loslassen sicher schwer fallen. Das schöne Landgut im Mittleren Osten…

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