Der „Schuldenerlass“ der „Wirtschaftsweisen“: Deutsche Steuergelder fĂĽr Griechenland-Gläubiger

Die fĂĽnf „Wirtschaftsweisen“ der Bundesregierung haben vor dem morgigen EU-Sondergipfel in BrĂĽssel einen „Plan B“ fĂĽr einen 50-prozentigen Schuldenschnitt / Schuldenerlass Griechenlands veröffentlicht. Doch diesen Schuldenerlass sollen nicht etwa die Gläubiger, sondern die deutschen Steuerzahler finanzieren. Dazu soll die Schrotthalde der unabhängigen Zentralbank EZB auf den mit Steuergeldern finanzierten „Euro-Rettungsfonds“ EFSF umgewälzt werden. Ein weiterer perfider Betrugsversuch gegen jedes geltende Recht.

„Spiegel“-Schrift fĂĽr EU-Staatsstreich veröffentlicht

Im „Spiegel“ können heute Teilnehmer der Ă–ffentlichen Meinung wieder einmal einen alten Hut lesen: die Forderung nach Entmachtung der verbleibenden 26 Demokratien und Parlamente im Einflussbereich der „Europäischen Union“, nach Errichtung einer Finanzdiktatur durch „Haushaltswächter“ und ein „Finanzministerium“ der staatenlosen EU, nach der Unterschrift von 17 souveränen EU-Mitgliedsstaaten unter „Kollektiv-Schuldscheine“ des destruktiven Euro-Systems und nach einer offenen Umwandlung des „Euro-Rettungsfonds“ EFSF, der berĂĽhmten Aktiengesellschaft des GroĂźherzogtums Luxemburg, in eine Bank der Bad Banks.

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Schäuble will im Zuge der Staatskrise in Griechenland von der deutschen Republik noch einmal 123 Milliarden fĂĽr die Banken. Der Anteil des deutschen Staates am Fonds der Aktiengesellschaft EFSF des GroĂźherzogtums Luxemburg soll dafĂĽr auf 246 Milliarden Euro steigen. Dies addiert sich zu den sowieso verlangten 120 Milliarden Euro an neuer „Griechenland-Hilfe“ fĂĽr die transstaatlichen Finanzgläubiger Athens.