„Einer der grĂ¶ĂŸten AusverkĂ€ufe eines Volkes durch seine politische Klasse in der Neuzeit“

Dieser historische „EU-Sondergipfel“, ein selbst nach EU-Recht nicht beschlussfĂ€higer 17-Staaten-Treff, hat gestern den einzigen Beschluss getroffen, den er tatsĂ€chlich fĂ€llen konnte: die PrĂ€sidenten, Kanzler und MinisterprĂ€sidenten der EU-MitgliedslĂ€nder mit Euro-System haben die unter ihrer Kontrolle stehende Aktiengesellschaft EFSF – gefĂŒllt mit 440 Milliarden Euro Steuergeldern, darunter insg. 148 Milliarden Euro Steuergelder der Deutschen – den Banken und Griechenland-GlĂ€ubigern zur PlĂŒnderung freigegeben.

Der „Schuldenerlass“ der „Wirtschaftsweisen“: Deutsche Steuergelder fĂŒr Griechenland-GlĂ€ubiger

Die fĂŒnf „Wirtschaftsweisen“ der Bundesregierung haben vor dem morgigen EU-Sondergipfel in BrĂŒssel einen „Plan B“ fĂŒr einen 50-prozentigen Schuldenschnitt / Schuldenerlass Griechenlands veröffentlicht. Doch diesen Schuldenerlass sollen nicht etwa die GlĂ€ubiger, sondern die deutschen Steuerzahler finanzieren. Dazu soll die Schrotthalde der unabhĂ€ngigen Zentralbank EZB auf den mit Steuergeldern finanzierten „Euro-Rettungsfonds“ EFSF umgewĂ€lzt werden. Ein weiterer perfider Betrugsversuch gegen jedes geltende Recht.

„Spiegel“-Schrift fĂŒr EU-Staatsstreich veröffentlicht

Im „Spiegel“ können heute Teilnehmer der Öffentlichen Meinung wieder einmal einen alten Hut lesen: die Forderung nach Entmachtung der verbleibenden 26 Demokratien und Parlamente im Einflussbereich der „EuropĂ€ischen Union“, nach Errichtung einer Finanzdiktatur durch „HaushaltswĂ€chter“ und ein „Finanzministerium“ der staatenlosen EU, nach der Unterschrift von 17 souverĂ€nen EU-Mitgliedsstaaten unter „Kollektiv-Schuldscheine“ des destruktiven Euro-Systems und nach einer offenen Umwandlung des „Euro-Rettungsfonds“ EFSF, der berĂŒhmten Aktiengesellschaft des Großherzogtums Luxemburg, in eine Bank der Bad Banks.

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SchĂ€uble will im Zuge der Staatskrise in Griechenland von der deutschen Republik noch einmal 123 Milliarden fĂŒr die Banken. Der Anteil des deutschen Staates am Fonds der Aktiengesellschaft EFSF des Großherzogtums Luxemburg soll dafĂŒr auf 246 Milliarden Euro steigen. Dies addiert sich zu den sowieso verlangten 120 Milliarden Euro an neuer „Griechenland-Hilfe“ fĂŒr die transstaatlichen FinanzglĂ€ubiger Athens.