Indien zeigt Interesse an der IPI-Gaspipeline, denn „Wirtschaft kommt vor Politik“

Die Regierung in Neu-Dehli wird bilaterale Verhandlungen mit dem Iran fĂĽhren – USA soll sich schon wieder einmischen Die indische Regierung hält sich das Gaspipline-Projekt Iran-Pakistan-Indien noch offen. China hatte vor ein paar Wochen Interesse an dem Projekt bekundet und prĂĽft den Einstieg in das Vorhaben. Die pakistanische Regierung hatte erst kĂĽrzlich betont, dass sie an der Versorgung aus dem Iran festhalten wird, obwohl die Vereinigten Staaten von Amerika dies verhindern wollen, um die Regierung in Teheran auf diese Weise zu schädigen.

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Chinesischer Staatsrat lädt Irans Atom-Chefunterhändler ein

Gespräche ĂĽber das Atomprogramm, Fragen von gemeinsamem Interesse und die Erweiterung von Handelsbeziehungen stehen auf dem Programm – währenddessen erzählen wieder einmal die berĂĽhmt-berĂĽchtigten anonymen US-Beamtenquellen „unter der Bedingung der Anonymität, weil die diplomatischen Verhandlungen im Gange sind“, dass China seine Bereitschaft zu neuen internationalen Sanktionen gegen den Iran wegen seines Atomprogramms signalisiert hätte. Saeed Jalili, der Chefunterhändler Teherans, fliegt heute auf Einladung des chinesischen Staatsrat Dai Bingguo, der SpitzenfĂĽhrungskräfte in der Aussenpolitik berät, zu Gesprächen mit der Regierung nach Peking, berichtete die chinesische Zeitung Xinhuanet.

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USA will Krieg in Afghanistan – Verhandlungen sind tabu

Die Zeit wirft China vor, Kupferbergbau in dem mit NATO-Soldaten blutgetränkten Land zu betreiben. Es gab vor der Afghanistan-Konferenz im Dezember in London und auch ansonsten oft gerade von westlicher Seite vorgeschlagen die Meinung, dass der Krieg in dem Land so nicht zu gewinnen ist, wenn er wie bisher nur auf militärische Macht der alliierten Streitkräfte der NATO-Verbündeten durchgeführt wird.

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Kreative Weltordnung auf dem Vormarsch

Trotz Drucks auf Russland bei dem G8-Gipfel im kanadischen Ottawa wird es offenbar keinen gemeinsame Resolution fĂĽr Sanktionen gegen den Iran geben. Wie es heisst, solle China miteinbezogen werden in die Verhandlungen. Na so ein Zufall. Wie die russische Zeitung „Ria Novosti“ (1) meldet, werden die G8-Staaten bei ihrem Gipfel im kanadischen Ottawa heute, einen Tag nach den blutigen Attentaten im U-Bahn Netz Moskaus, keine gemeinsame Resolution fĂĽr Sanktionen gegen den Iran beschliessen. Zu den G8-Staaten zählen die Vereinigten Staaten von Amerika, das Vereinigte Königreich von Grossbritannien, das Kaiserreich Japan, Kanada, Frankreich, Italien und Russland an. US-Aussenministerin Hillary Clinton löste das kleine Debakel der Westmächte auf bekannte westliche Art und Weise: entweder schönreden oder schön reden.

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