Massiver Angriff der Polizei in Brasilien auf Landlose

In Quilombo Campo Grande, einer ehemaligen Zuckerrohrplantage, leben Familien von Landarbeitern seit ĂŒber zwei Jahrzenten und produzieren Mais, Kaffee und Lebensmittel vor allem fĂŒr Kooperativen. Auf 40 Hektar wurde GemĂŒse angebaut, in der Siedlung gibt es etwa 60.000 einheimische BĂ€ume und 60.000 ObstbĂ€ume. Auch eine Schule hatten die Siedler eingerichtet.

Frankreich verbietet giftige Exporte! Jetzt muss Deutschland handeln!

Die Konzerne hatten den Conseil angerufen, weil sie die verfassungsmĂ€ĂŸig garantierte Freiheit des Unternehmertums durch den ab dem Jahr 2022 geltenden Ausfuhr-Bann eingeschrĂ€nkt sahen. Das Verfassungsgericht wog diese jedoch gegen die ebenfalls verfassungsmĂ€ĂŸig garantierten Rechte auf Gesundheitsschutz und eine intakte Umwelt ab und erklĂ€rte den entsprechenden Egalim-Passus daraufhin fĂŒr rechtmĂ€ĂŸig.

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Drohungen gegen Medien in Brasilien: FĂŒr Berlin und BrĂŒssel kein Grund zur Sorge

Menschenrechts- und Journalistenorganisationen haben die jĂŒngsten Angriffe des brasilianischen PrĂ€sidenten Jair Bolsonaro gegen kritische Medien heftig kritisiert und damit auch Position gegen die zurĂŒckhaltende Reaktion von Bundesregierung und EuropĂ€ischer Union bezogen. Amnesty International und Reporter ohne Grenzen zeigten sich auf Nachfrage von amerika21 besorgt ĂŒber die Drohung des ultrarechten Politikers, dem TV-Netzwerk Rede Globo eine VerlĂ€ngerung der staatlichen Sendelizenz zu verweigern.

SOA – Schule des Terrors

Am 8. Juli verurteilten Richter des römischen Berufungsgerichtshofs ehemalige bolivianische, chilenische, peruanische und uruguayische Regierungs- und MilitĂ€rbeamte, nachdem sie sich der EntfĂŒhrung und Ermordung von 23 italienischen Staatsangehörigen in den 1970er und 1980er Jahren wĂ€hrend der Operation Condor schuldig gemacht hatten, einer koordinierten Aktion rechter MilitĂ€rdiktaturen in Chile, Argentinien, Uruguay, Bolivien, Paraguay, Brasilien und spĂ€ter Peru und Ecuador gegen vermeintliche linksgerichtete Bedrohungen. Die Kampagne, die von EntfĂŒhrungen, Folter, Verschwinden und Mord geprĂ€gt war, forderte nach Angaben von Menschenrechtsgruppen schĂ€tzungsweise 60.000 Menschenleben. Zu den Opfern gehörten Linke und andere Dissidenten, Geistliche, Intellektuelle, Akademiker, Studenten, Bauern und GewerkschaftsfĂŒhrer sowie indigene Völker.

Todeszone Brasilien

Ganz offensichtlich wird die Jagd auf Menschen neue Dimensionen erreichen und die Gewalt noch mehr zunehmen. Die TĂ€ter können sich immer auf Selbstverteidigung berufen um einer Mordanklage zu entgehen, wenn es im Interesse der Behörden ist. So werden auch Polizisten geschĂŒtzt, „Angst, Überraschung oder extreme GefĂŒhle“ reichen dafĂŒr aus.

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