Live-Übertragung von der Großdemonstration gegen „Stuttgart 21“ (S21)

Gemeinsame Großdemonstration „Wir lassen nicht locker – Stuttgart 21 stoppen“ von AktionsbĂŒndnis gegen Stuttgart 21 und Kampagne Baustopp selber machen. Wieder versammeln sich die Stuttgarter in der Landeshauptstadt von Baden-WĂŒrttemberg, um gegen das urbane und verkehrsindustrielle Umbauprogramm ihrer Region „Stuttgart 21“ (S21) zu demonstrieren. Dabei werden auf der Großkundgebung u.a. Gudrun Merkle, Andrea Schmidt und Julia v. Staden das Aktionscamp „Baustopp selber machen“ vorstellen, welches gestern in Stuttgart-MĂŒhlhausen begonnen hat.

„Stuttgart 21“: Die Bahn baut, wo sie kann

Grundwasser: ParkschĂŒtzer besichtigen nĂ€chste LĂŒgen-Baustelle Stuttgart: Im Anschluss an die Montagsdemo werden die ParkschĂŒtzer eine weitere Baustellenbesichtigung durchfĂŒhren, diesmal am sogenannten Grundwassermanagement. Auch hier wird weiter gebaut, obwohl Bahnchef RĂŒdiger Grube direkt nach der Wahl einen vorlĂ€ufigen Baustopp verkĂŒndet hat. Mit langen, aufblasbaren, blauen KunststoffschlĂ€uchen von ca. 30 cm Durchmesser verdeutlichen die ParkschĂŒtzer, woran hier gebaut wird. Klaus Gebhard, der GrĂŒnder der ParkschĂŒtzer, erlĂ€utert die Arbeiten und die Probleme rund um das Grundwassermanagement. Angesichts der nun bestĂ€tigten Erkenntnisse ĂŒber die Mineralwasserströme in und um Stuttgart ist klar, dass der Ringtunnel fĂŒr Stuttgart 21 nicht gebaut werden kann, da er einen unter hohem Druck stehenden Mineralwasserstrom direkt durchschneiden mĂŒsste. Nicht zuletzt deshalb fordern die ParkschĂŒtzer einen sofortigen und vollstĂ€ndigen Baustopp.

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Baustopp, Herr Grube – aber bitte ehrlich!

Widerstand gegen Programm „Stuttgart 21“: ParkschĂŒtzer besichtigen LĂŒgen-Baustelle Stuttgart: Im Anschluss an die Montagsdemo zogen Demonstranten heute Abend in den Bahnhof, um dort eine der Baustellen zu inspizieren, an der trotz offiziellem Baustopp allnĂ€chtlich weitergearbeitet wird.

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Deutsches Unternehmen beteiligt an Zerstörung des Amazonas und indigener Völker

Das deutsche Unternehmen Voith Hydro hat einen Vertrag ĂŒber den Bau des kontroversen Belo Monte Staudamms in Höhe von 443 Millionen Euro unterzeichnet. Voith erhielt den Zuschlag in einem Konsortium mit der Andritz  AG (Österreich) und Alstom (Frankreich). Belo Monte wĂ€re nach seiner Fertigstellung der drittgrĂ¶ĂŸte Staudamm weltweit. Er bedroht die Lebensgrundlage von Tausenden Indigenen im Gebiet des Xingu-Flusses in Brasilien, darunter auch die unkontaktierter indigener Völker. Der Staudamm wĂŒrde rund 1.500km2 Land zerstören und zwischen 20.000 und 40.000 Menschen von ihrem Land vertreiben.

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Baustopp – aber bitte ehrlich, Herr Kefer!

NĂ€chtliche Arbeiten im Stuttgarter Bahnhof, trotz „Baustopp“ Entgegen dem gestern von Bahnvorstand Volker Kefer verkĂŒndeten Baustopp wurde im Stuttgarter Hauptbahnhof in der vergangenen Nacht mit unverminderter IntensitĂ€t weitergebaut. Die Vorbereitungen fĂŒr die geplante Baugrube im Bahnhof liefen weiter, und vor allem wurden die Abrissarbeiten im SĂŒdflĂŒgel des Bahnhofs fortgesetzt. Hier wird, entgegen den AnkĂŒndigungen von Volker Kefer, weiterhin substantieller Schaden angerichtet.

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