Willkommen in der gewalttätigen Welt des Herrn Hopey Changey

Als GroĂźbritannien 1956 die Kontrolle ĂĽber Ă„gypten verlor, sagte Premierminister Anthony Eden, er wolle den nationalistischen Präsidenten Gamal Abdel Nasser „vernichtet … ermordet haben … mir ist´s egal ob es dann zu Anarchie und Chaos in Ă„gypten kommt.“ Diese frechen Araber, hatte Winston Churchill 1951 gefordert, sollten „in die Gosse getrieben werden, aus der sie nie hätten herauskommen sollen.“ Die Sprache des Kolonialismus mag sich geändert haben, der Geist und die Scheinheiligkeit sind gleich geblieben.

Der Washingtoner Konsens ist gebrochen

Eine Analyse ĂĽber HintergrĂĽnde zum Fall Strauss-Kahn, zur vermeintlichen Schuldenkrise in den USA, das Scheitern der „Globalisierung“ und gänzlich neue Zeiten. Vorgestern besuchte Timothy F. Geithner den recht vornehmen Harvard Club of New York. Dort forderte der Finanzminister der USA den Gouverneursrat des Internationalen Währungsfonds (IWF) auf, zu einer Sondersitzung zusammen zu treten und anstelle vom inhaftierten Dominique Strauss-Kahn einen neuen Managing Director zu wählen. Im typischen Amtszynismus verkĂĽndete Geithner zur Strauss-Kahn-Affäre (1): „Ich kann zur der Sache keinen Kommentar abgeben, aber (Strauss-Kahn) ist offensichtlich nicht in der Position den IWF zu leiten und es ist wichtig, dass das Board (Anm.: „Board of Governors“, Gouverneursrat) formell jemanden fĂĽr eine Interims-Periode an die Stelle setzt, der als Direktor („Managing Director„, IWF-Direktor) fungiert.“ Entgegen landläufiger Meinung ist die „Sonderorganisation“ der „Organisation der Vereinten Nationen“ (UNO) vor der UNO gegrĂĽndet worden. Die UNO Charta wurde am 26. Juni 1945 in San Francisco unterzeichnet. Der IWF dagegen entstand mit den Bretton-Woods-Verträgen am 22.Juli 1944 durch die 2.Weltkriegs-Alliierten von 44 Staaten unter der Leitung der USA, GroĂźbritanniens und Frankreichs. Witzigerweise schuf Bretton Woods auch die IBRD, die „International Bank for Reconstruction and Development“. Es gab da kĂĽrzlich einen Anlass, sich dessen mal wieder bewusst zu…

Obama-Osama-Samba-Party in Fort Campell

RĂĽckfall ins Barbarentum: das ungesetzliche erfolgreiche Töten von ausländischen StaatsbĂĽrgern durch geheime Einsatzkommandos erhält durch das Verbreiten der Osamageschichte keineswegs eine Legitimation. Hier sollten sich Politiker und Funktionäre mit ihrer offen zur Schau getragenen Zustimmung bewusst sein, dass sie sich als ungesetzliche Beihelfer zum Mord und an einem Verbrechen durch geheime Killerkommandos offenbaren – ganz gleich, ob die White House-Story Glauben findet oder nur geheuchelte Zustimmung. Nichts hat sich seit zweitausend Jahren in ihrem Denken und Handeln geändert, wie dieses Beispiel der Senatoren aus den Tagen des Römischen Reiches – des Super-Empires – zeigt: Macht, Landraub, Opfern der Soldaten in einem fremden Land: ZurĂĽck in die Gegenwart: angeordneter Freudentaumel in Fort Campell, 6.Mai 2011

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