Die Chronik des Neoliberalen Irrsinns – Februar 2010

Das Jahr 2010 neigt sich seinem Ende zu und allmählich verklärt sich der Blick auf das Vergangene. Damit aber das weihnachtliche Vergeben und Vergessen nicht allzu groĂźzĂĽgig ausfällt, hat der Politologe und Philosoph Egbert Scheunemann auch in diesem Jahr mit seiner „Chronik des neoliberalen Irrsinns“ eine sowohl subjektive wie informative Jahres-Chronik erstellt, die Radio Utopie in monatlichen Kapiteln dokumentiert.  Nicht alle Meinungen und Auffassungen des Autors mĂĽssen dabei mit denen der Redaktion ĂĽbereinstimmen. Die ersten fĂĽnf Jahre der „Chronik des Neoliberalen Irrsinns“ (2003-2008)  sind bereits als Buch erschienen. Die Chronik 2010 ist hier im Original als PDF zu lesen. Die Chronik des Neoliberalen Irrsinns – Januar 2010

Categorized as: Dokumentationen

Griechenland kauft AusrĂĽstung fĂĽr F-16 Kampfjets

US-Flugzeugmotoren für knapp 34 Millionen Dollar für Athen Die US-Rüstungszulieferfirma Pratt & Whitney aus Connecticut hat mit der griechischen Regierung einen kleinen Teilvertrag über die Lieferung von zusätzlichen Ersatzteilen zur unterstützenden Auffrischung der griechischen Luftwaffe abgeschlossen.

Categorized as: Militär, Krieg

Generalstreik in Griechenland

Die griechischen Gewerkschaften haben am heutigen Donnerstag, den 8.Juli zu einem landesweiten Generalstreik aufgerufen. Der Ausstand richtet sich gegen die Reformen der Regierung, um mit Sparmassnahmen für die EU und den IWF für Auszahlung von Geldern in Höhe von 110 Milliarden Euro solvent zu werden.

Categorized as: Aktuelles

DIE GRIECHENLAND-KRISE (IV): Machtergreifung einer neuen kapitalistischen Sowjetunion

Teil I – Goldman Sachs und das China-Syndrom Teil II – Banken, hört die Signale.. Teil III – Das “nächste Lehman Brothers” – die Entstaatlichung der Staaten Am 8.Februar hatte der der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble während eines Treffens der Finanzminister der G7-Staaten erklärt, die G7 solle sich gefälligst aus der Griechenland-Sache heraus halten, ebenso der Internationale Währungsfond (IWF). Die Angelegenheit falle in den Einflussbereich der EU. Schliesslich diskutiere man, so Schäuble, in den G7-Treffen ja auch “nicht die finanziellen Probleme des Staates Kalifornien.“ Bereits am nächsten Tag sprangen an der Frankfurter Börse, entgegen dem allgemeinen Trend, die Banken-Aktien förmlich nach oben, darunter die der Bail Out-erprobten Deutschen Bank und Commerzbank. Das mutete umso abstruser an, als die berĂĽchtigte „Bank fĂĽr Internationalen Zahlungsausgleich“ (BIZ), die engstens mit dem IWF verknĂĽpft ist, eine eigentlich verheerende Statistik in die Welt gesetzt hatte. Der BIZ zufolge hatten „deutsche Geldhäuser in Griechenland und anderen hoch verschuldeten Ländern der Euro-Zone Ende September 2009 rund 535 Mrd. Euro an Forderungen ausstehen.“ (1) Dennoch stiegen genau diese Aktien dieser vermeintlich so verzweifelten Gläubiger. Ein neuer Bankentribut, ein neuer „Bail Out“ lag in der Luft. Die Gelderfinder hatten Blut geleckt.

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