Libyen: Die Washington/NATO-Agenda und der nĂ€chste Große Krieg

Die Proteste in Tunesien, Ägypten, Bahrain und Jemen gingen von den Menschen aus, die gegen Washingtons tyrannische Handlangerregimes protestierten. Die Proteste gegen Gaddafi, der keine Marionette des Westens ist, scheinen allerdings von der CIA im östlichen Teil Libyens organisiert worden zu sein, wo sich das Erdöl befindet und wo China bedeutende Investitionen im Energiebereich getĂ€tigt hat.

Galants tapfere Tat

Zwei israelische Drohnen bombardierten einen kleinen Hisbollah-Konvoi (oder beschossen ihn mit Raketen), und zwar einige Kilometer jenseits der Grenze zu Syrien auf den Golanhöhen. 12 Menschen wurden dabei getötet. Einer von ihnen war ein iranischer General. Ein anderer war ein junger Hisbollah-Offizier, der Sohn Imad Mughniyehs, eines sehr hochrangigen Hisbollah-Offiziers, der vor etwa sieben Jahren auch von Israel durch eine Auto-Explosion in Damaskus getötet wurde.

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Wahlen in Syrien: WĂ€hlt richtig – sonst 


Die Wahrheit ist, dass das Entstehen einer Mehrparteiendemokratie in Syrien, die durch die Verfassung im Jahre 2012 ermöglicht wurde, die das jahrzehntelange Machtmonopol der Ba’ath-Partei beendet hat, das allerletzte ist, was die Vereinigten Staaten von Amerika und ihre Alliierten wollen; sie wissen, dass die Baathisten und PrĂ€sident Assad zu viel UnterstĂŒtzung durch das Volk in dem Land haben. Durch das stĂ€ndige Wiederholen von „Assad muss gehen“ vor der Abhaltung von neuen PrĂ€sidentenwahlen entrechten diese „Demokraten“ effektiv einen großen Teil der syrischen Gesellschaft – die Menschen, die ihre Regierung unterstĂŒtzen. Das sollte uns nicht ĂŒberraschen, da diese westlichen „Demokraten“ ohnehin in der Regel versuchen, diejenigen zu entrechten, die die „falschen“ Ansichten haben.

Irak: Die ‚Befreiung‘, die die Neocons am liebsten vergessen wĂŒrden

Die Neocons nehmen vielleicht Reissaus von ihren ehemaligen Positionen hinsichtlich des Irak, aber das heisst nicht, dass sie aufgegeben haben. Sie waren diejenigen, die im Sommer auf eine Attacke gegen Syrien gedrĂ€ngt haben. Zum GlĂŒck hatten sie keinen Erfolg. Derzeit versuchen sie alles, um PrĂ€sident Obamas BemĂŒhungen, mit den Iranern zu verhandeln, zum Schreitern zu bringen.

Gestohlene Kriege

Assad ist ein Araber, ein böser Araber. Es ist noch schlimmer: er ist der VerbĂŒndete des großen, bösen Wolfs – des Iran. Assad liefert den Korridor fĂŒr den Transfer von Waffen vom Iran zur Hisbollah im den Libanon. Wahrlich, das Zentrum der Achse des Bösen.

Stimmt, aber die Assads – Vater und Sohn und ihr unheiliger Geist – haben an ihrer Grenze mit Israel Ruhe gehalten. Seit Jahrzehnten kein einziger Schuss. Wenn er stĂŒrzt und sein Platz von verrĂŒckten Islamisten ĂŒbernommen wird – was wird dann geschehen?

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