USA: Statist von MilitĂ€rdiktator Petraeus kĂŒndigt ErklĂ€rung an

Heute um 22 Uhr MEZ verkĂŒndet der „PrĂ€sident“ Barack Obama das Ergebnis des systemischen „Versagens“ seiner „Sicherheitsbehörden“ beim vermeintlichen Flugzeug-Attentat von Detroit: noch mehr Kontrolle, noch mehr Überwachung und noch mehr Krieg. Heute trifft sich, wieder einmal und wie bereits in einer ganzen Reihe von Treffen vor dem vermeintlichen Flugzeug-Attentat von Detroit (1), der zum PrĂ€sidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewĂ€hlte Statist des faktischen MilitĂ€rdiktators David Petraeus (Befehlshaber des Zentralkommandos) mit fĂŒhrenden Vertretern der MilitĂ€r-, Spionage- und Polizeibehörden im „Situation Room“ im Weissen Haus. (2)

„Is grade Krieg?“: Das Parlament arbeitet 2010 nur 22 Wochen

Der „Bundestag“ gerade Urlaub. Und wenn das deutsche Parlament den gerade einmal nicht macht, macht es in einem Jahr 22 „Sitzungswochen“. Wie dem Sitzungskalender des Berliner Bundesparlamentes zu entnehmen ist – wenn auch, nach der Aufpolierung der eigenen, lĂ€stig gewordenen Informationspflicht via Internet, unter viel buntem Gekritzel und ohne Zahlen – tagt der Bundestag in 2010 nur in 22 Wochen (1). Und das, wohlgemerkt, bei Anreise Montag und Abreise Freitag.

Tod von acht CIA-Agenten inmitten US-MilitÀrbasis in Afghanistan

Ein Mann soll sich selbst und acht US-Geheimdienstmitarbeiter in die Luft gesprengt haben – in einem Fitnessraum oder einem Speisesaal eines US-MilitĂ€rstĂŒtzpunktes. Am gestrigen Mittwoch, den 30.12.2009, ging die Meldung ĂŒber acht getötete US-BĂŒrger, die keine Armeeangehörigen sondern Zivilisten gewesen seien, durch die Medien. Ein SelbstmordattentĂ€ter hĂ€tte sich in die Luft gesprengt im Osten Afghanistans.

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HĂ€nde weg vom Iran! Kein Krieg im Jemen und in Pakistan! Deutsche Truppen nach Hause!

Die USA lassen derzeit bewusst und skrupellos den Krieg in Asien eskalieren. Weltweit werden bei ominösen Attentaten Hunderte Schiiten umgebracht, Drohnen-Angriffe von US-MilitĂ€rs, Spionageeinheiten oder Söldnern unter US-Kommando richten unter Bruch der internationalen Rechtsordnung in mehreren souverĂ€nen Staaten ein Massaker nach dem nĂ€chsten an. Gleichzeitig wirkt die Weltöffentlichkeit wie betrunken von der fast sehnsĂŒchtig erwarteten RĂŒckkehr des „Schreckismus“ („terror“ lat.: Schrecken). In Pakistan lĂ€uft von Seiten der USA aus ein gesteuerter Putsch gegen den PrĂ€sidenten Asif Ali Zardari, dieser spricht von einer „Verschwörung, um Pakistan zu schwĂ€chen“ (1). Selbst der pakistanische MinisterprĂ€sident Yousuf Raza Gilani, der regelmĂ€ssig in Berlin um neue deutsche U-Boote aus den ausgebuchten Kieler HDW-Werften bettelt und an den PrĂ€sident Zardari bereits die Kontrolle ĂŒber die Atomwaffen abtreten musste, kann sich ĂŒber eine Verwicklung der indischen Spionage in Afghanistan nicht völlig herausreden (2). Derweil hĂ€lt sich die 2007 aus Saudi-Arabien zurĂŒck importierte Witzfigur Navaz Sharif als Washingtons und Londons Puppe fĂŒr das pakistanische PrĂ€sidentenamt bereit, um Zardari zu beerben.

Kriegsparteien isoliert: Auch Evangelische Kirche will RĂŒckkehr der Soldaten aus Afghanistan

Die EKD-Ratsvorsitzende Margot KĂ€ĂŸmann hat sich in einem  Interview mit der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“, stellvertretend fĂŒr ungefĂ€hr 25 Millionen evangelische Christen in der Repuplik, klar positioniert. Die Landesbischöfin und Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland spricht sich fĂŒr einen „möglichst baldigen“ Abzug des deutschen MilitĂ€rs aus seiner Besatzungszone in Afghanistan aus. Vielleicht wird jetzt auch den Kirchen langsam bewusst, wie tief die Republik bereits weltweit in FeldzĂŒge und Kriege versunken ist. Margot KĂ€ĂŸmann, die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, hat sich zu Weihnachten in einem Interview mit der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (14) fĂŒr eine „möglichst baldige“ RĂŒckkehr der deutschen Soldaten aus Afghanistan ausgesprochen. Damit forderte sie auch die Aufgabe der dortigen Besatzungszone, die immerhin anderthalbmal so gross ist wie Deutschland selbst. Einigen wird das Loslassen sicher schwer fallen. Das schöne Landgut im Mittleren Osten…

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