Kirchenleitungen sollen sich in Weißbuch-Prozess einmischen

Wenn im laufenden Weißbuch-Prozess wiederholt die Frage gestellt werde, was aus internationaler Perspektive von Deutschland erwartet werde, mĂŒssten hier auch die beiden großen Kirchen in Deutschland ihre Stimme erheben, heben die beiden christlichen FriedensverbĂ€nde in ihrem Schreiben hervor und fordern die Leitungen der evangelischen und der katholischen Kirche auf, sich in diesen Diskussionsprozess des Bundesverteidigungsministeriums fĂŒr die Erstellung des Weißbuchs aktiv einzubringen.

AGDF und EAK: Keine Konzerte der Bundeswehr in Kirchen

Wenn die Bundeswehr Konzerte in Kirchen durchfĂŒhre, werbe sie damit zugleich auch fĂŒr ihr militĂ€rgestĂŒtztes Sicherheitskonzept, befĂŒrchten die beiden FriedensverbĂ€nde. „Sie nutzt dabei die besondere Ausstrahlung und PrĂ€gung des Kirchenraumes fĂŒr ihre Öffentlichkeitsarbeit und bedient sich des positiven Ansehens der Kirche in weiten Teilen der Bevölkerung“, kritisiert MĂŒnchow. Auch vermuten AGDF und EAK in solchen Konzerten darin eine Möglichkeit der Nachwuchsgewinnung fĂŒr die Bundeswehr angesichts der zunehmend problematischen Personalsituation bei den StreitkrĂ€ften.

Botschaft an die Weltöffentlichkeit

GrundsĂ€tzlich scheint sich die NATO mit ihrem Großmanöver „Trident Juncture“ offenbar auf einen permanenten weltweiten Kriegszustand einzustimmen. Wie einer ihrer Sprecher unlĂ€ngst erklĂ€rte, besteht die grĂ¶ĂŸte Herausforderung fĂŒr das BĂŒndnis darin, deutlich zu machen, dass „wir niemals den letzten Krieg fĂŒhren, ganz gleich, ob der letzte Krieg zehn Jahre oder zehn Minuten zurĂŒckliegt“. Der deutsche NATO-General Hans-Lothar Domröse, der „Trident Juncture“ leiten wird, ließ sich in diesem Zusammenhang mit der Aussage zitieren, dass somit einzig die „Geschwindigkeit“ der KriegsfĂŒhrung zĂ€hle – „zu Wasser, zu Lande und in der Luft“.

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Spenden fĂŒr Radio Utopie

Hallo Leute, nach anderthalb Jahren mal wieder ein Spendenaufruf fĂŒr unsere Arbeit, wie immer nicht ohne Grund. Was ich bedaure ist, mich (zumindest derzeit) nicht direkt bei all Denen bedanken zu können die unsere Arbeit in den letzten Jahren durch Spenden unterstĂŒtzt haben. Ihr seht ja was hier los ist, in der Republik und darĂŒber hinaus. FĂŒr die Spenden auch dieses Mal besten Dank im Voraus.

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