„Egal welche Löcher noch gegraben werden: Der Kopfbahnhof bleibt in jedem Fall“
Gott sei Dank â aus unserer Sicht! â schrieb ein Beamter in die BegrĂŒndung zu dieser GesetzesĂ€nderung den Klartext: âErsatz eines Kopfbahnhofs durch einen leistungsfĂ€higen neuen Durchgangsbahnhofâ! Dieses GesetzesĂ€nderungswerk zirkulierte wohl nur in engstem Kreis, jedenfalls erreichte es nicht die Bundestagsfraktion der GrĂŒnen â vielleicht, um das geruhsam-grĂŒne Stuttgarter Rathaus nicht in seinen Planspielen âRosensteinquartierâ zu stören?
Der Entwurf erreichte jedoch die kritischen Bahnexperten im BĂŒndnis âBahn fĂŒr Alleâ und Herrn WĂŒpper, den Berliner Redakteur der Stuttgarter Zeitung, die nun als erste ĂŒber das geplante Ănde-
rungswerk berichtete; Eisenbahn-Fachzeitschriften folgten, ich selbst schrieb darĂŒber im Eisenbahn-Kurier. Ein Sturm der EntrĂŒstung erhob sich, die GrĂŒnen starteten im Bundestag eine Anfrage, Verkehrsminister Hermann erklĂ€rte seinen Widerstand⊠Am Freitag vernahm ich aus den Berliner Kulissen, der Gesetzentwurf werde begraben!
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