Neil Young: „GOODBYE STARBUCKS!!!“

Der kanadische Musiker unterstützt nicht nur die Einwohner in ihrem Kampf gegen die Keystone XL-Pipelineprojekte der U.S.A. und Kanada mit ausverkauften Solidaritätskonzerten (hier Impressionen einer der Auftritte am 27.September 2014 mit Willie Nelson in Neligh in Nebraska) sondern stellt sich auch auf die Seite derjenigen, die sich für eine Welt ohne gentechnisch veränderte Nahrungs- und Futtermittel einsetzen.

Am 9. November 2014 veröffentlichte Neil Young auf Neil Young Times einen Aufruf mit dem Untertitel "Ich habe mir jeden Tag meinen Latte geholt, aber gestern war es mein letzter", den Starbucks-Konzern zu boykottieren und dessen Filialien nicht mehr zu besuchen.

Da dieser Kaffeeriese seit 2012 in Deutschland aktiv ist, ist die Botschaft auch hier durchaus von Interesse, da Firmen nur über finanzielle Verluste zu treffen sind - eine Sprache, die sie verstehen.

In den U.S.A., der Hochburg der Gen-Technologie, kämpfen Aktivisten und Farmer einen jahrzehntelangen Kampf gegen den Anbau dieses Saatguts. Als Teil dieser wichtigen Arbeit sind die Bemühungen, wenigstens eine Kennzeichnungspflicht auf den Lebensmitteln durchzusetzen.

Der U.S.-Bundesstaat Vermont hat diese Beschriftung auf den Verpackungen als erster durch Gesetz beschlossen. Monsanto hat dagegen bei der Justiz Widerspruch eingelegt. Erstaunlicherweise macht der Konzern geltend, dass das Gesetz ein Angriff auf die Rechte der Konzerne auf freie Meinungsäusserung ist.

Starbucks, verdeckt hinter der "Grocery Manufacturers Association", untersützt diese Klage.

Young schreibt in seinem Aufruf, dass "Starbucks der Meinung ist, dass du nicht das Recht hast zu wissen, was in deinem Kaffee ist.

Weiter heisst es:

"Es ist enttäuschend, dass die Firma mit dem grössten Bösewicht von allen, Monsanto, zusammen arbeitet.

Wenn wir genügend Aufmerksamkeit generieren, können wir Starbucks dazu bewegen, seine Unterstützung für die Klage zurückziehen und dann andere Unternehmen unter Druck setzen um das Gleiche zu tun.

SumOfUs schlägt bereits zurück - sie halfen Vermont fast ein Viertel der eine Million Dollar, um sich gegen Monsantos Mobbing zu verteidigen, zusammen zu bekommen!

Helfen ihnen, indem ihr auf SumOfUs geht, registriert euch um eine Spende zu geben oder eine Petition zu unterschreiben.

Der nächste strategische Schritt ist, die Mitglieder der Grocery Manufacturers Association, die schattenhafte Organisation, die die Klage führt, unter Druck zu setzen und öffentlich zu benennen.

Eure Unterstützung hilft.

Fügen Sie jetzt Ihre Stimme hinzu. Sagen Sie Starbucks, die Klage gegen Vermont nicht mehr zu unterstützen .

Danke für die Unterstützung!"

Neil Young
9. November 2014
Vancouver BC Kanada