Bereits 2014 wurde in den deutschen Medien eine âSchrotthaufen-Debatteâ losgetreten, in der ein Artikel nach dem anderen die angeblich mangelnde AusrĂŒstung der Bundeswehr mit Verweisen auf eine unzureichende finanzielle Ausstattung verknĂŒpfte. Schon damals hieĂ es u.a. die Bundeswehr sei âstahlgewordener Pazifismusâ (Die Zeit), sie sei âSchrottâ (Bild), was kein Wunder sei, schlieĂlich sei sie âchronisch unterfinanziertâ (Deutschlandfunk). Dennoch ist es auffĂ€llig, dass diese Kernbotschaften in der jĂŒngsten Zeit von nahezu der gesamten deutschen Medienlandschaft noch einmal deutlich penetranter widergekĂ€ut werden. Typisch hierfĂŒr ist etwa ein Kommentar der Tagesschau, in dem von einem âzwei Jahrzehnte dauernden, ruinösen Sparkursâ die Rede ist, um dann direkt zur Forderung ĂŒberzuleiten: âWer sagt, dass Deutschland militĂ€risch mehr Verantwortung ĂŒbernehmen soll, kann das nicht mit Kleingeld und warmen Worten untermauern. Die Bundeswehr muss ordentlich finanziert werden.â