Staatsfernsehen schweigt zu Mossad-Affäre und Dubai-Mord

ARD und ZDF halten mit ihren Abendnachrichten das letzte Tal der Ahnungslosen. Doch auch in den bräsigen Abendredaktionen gellt schon angstvoll der Ruf „Realität ante Portas“ durch die etablierten Flure der staatlichen Transferleistungsempfänger und hochbezahlten Volksverblöder. Es wirkte heute wieder einmal wie ein Feldtest – doch das SchweigegelĂĽbde, die schon zu Westzeiten berĂĽhmte „Omerta“, es hielt im Staatsfernsehen Deutschlands auch heute.

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Mossad-Affäre: Haftbefehl gegen Netanjahu wegen Dubai-Mord?

Der Polizeichef von Dubai verlautbarte heute, dass man sich im Mordfall des Hamas-MilizenfĂĽhrers Mahmoud al Mabhouh „99-prozentig, wenn nicht sogar zu 100 Prozent“ sicher sei, dass die Tat vom Mossad ausgefĂĽhrt wurde. Die Beweise, welche die Polizei von Dubai bisher gesammelt habe, zeige eine klare Verbindung zwischen den Verdächtigen und Personen mit einer engen Beziehung zu Israel, so der Polizeichef von Dubai, Dahi Khalfan Tamim.

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Rücktritt von Yvo de Boer, Generalsekretär der UNFCCC

Der Generalsekretär des Sekretariats der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC), Yvo de Boer, hat heute seinen Rücktritt per E-mail zum 1. Juli 2010 verkündet. Der fünfundfünfzigjährige Niederländer wird danach einen Posten als Berater des Wirtschaftsberatungsunternehmens KPMG annehmen und sieht nach eigenen Aussagen mit seiner zukünftigen Tätigkeit mehr Chancen, etwas für die Rettung des Weltklimas zu erreichen.

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UPDATE: Ex-BND-Mann berichtete bereits vor 4 Jahren von Mossad-Operationen mit deutschen Pässen im Iran

Die Mossad-Affäre um den Dubai-Mord hat offenbar eine lange Vorgeschichte. Laut einer ddp-Meldung vom Januar 2006 benutzte der israelische Auslandsgeheimdienst bereits damals Identitäten von Deutschen –  ohne deren Wissen. BenĂĽtzt wurden die Dokumente fĂĽr Einsätze im Iran, als Vorbereitung fĂĽr mögliche Luftangriffe auf die Islamische Republik. Zur VerfĂĽgung gestellt wurden dem Mossad die Dokumente demnach von der deutschen Auslandsspionage – dem BND. Internetzeitungen wie der „Kölner Stadtanzeiger“ (1) oder „Israswiss.net“ (2) berichten bereits vor 4 Jahren ĂĽber eine Meldung des Deutschen Depeschendienstes (ddp). Der Meldung zufolge hatte ein „ehemaliger leitender Mitarbeiter des BND gegenĂĽber ddp ausgesagt, dass der Bundesnachrichtendienst die israelische Auslandsspionage Mossad seit längerem mit deutschen Personalpapieren ausstattet. Diese beinhalteten Identitäten von StaatsbĂĽrgern Deutschlands, von denen wahrscheinlich sei, dass sie das Land nie verlassen wĂĽrden. Die Betroffenen hätten laut der BND-Quelle von der „Zweitverwertung ihrer Identität keine Kenntnis.“

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