Die „Defender-Europe“ US-Armee trifft ein

Die Vereinigten Staaten von Amerika kommen nicht nur, um „Europa zu verteidigen“. Die GroĂŸĂŒbung – so die US-Armee Europa und Afrika in ihrer ErklĂ€rung – „demonstriert unsere FĂ€higkeit, als strategischer Sicherheitspartner auf dem westlichen Balkan und in der Schwarzmeerregion zu dienen und gleichzeitig unsere FĂ€higkeiten in Nordeuropa, im Kaukasus, in der Ukraine und in Afrika aufrechtzuerhalten“. Aus diesem Grund nutzt Defender-Europe 21 „wichtige Land- und Seewege, die Europa, Asien und Afrika verbinden“.

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Die NATO ist ein schlechter Einfluss

Ricochet berichtete kĂŒrzlich ĂŒber interne Regierungsdokumente bezĂŒglich einer Diskussion ĂŒber den Verkauf von Sensoren fĂŒr bewaffnete Drohnen an die TĂŒrkei. Im letzten FrĂŒhjahr genehmigte die Trudeau-Regierung eine Ausnahmeregelung vom Waffenexportverbot in die TĂŒrkei, die es dem in Ontario ansĂ€ssigen Unternehmen L3Harris Wescam erlaubte, seine Technologie zur thermischen Überwachung und zum Zielen von Laserraketen zu verkaufen. Diese wurde anschließend im tödlichen Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien um Berg-Karabach eingesetzt.

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Mali: Bounti war ein Massaker

Zwar wurden nach Darstellung Frankreichs die Bomben von Kampfflugzeugen abgeworfen, die AufklĂ€rung im Vorfeld erfolgte jedoch durch eine Reaper-Drohne, welche zuerst zwei Individuen verfolgt und anschließend jene Gruppe ĂŒber 90 Minuten beobachtet hatte, die dann bombardiert wurde. Auf der Grundlage dieser Bilder wurden nach aktueller Beweislage die HochzeitsgĂ€ste fĂ€lschlicher Weise als „Terroristen“ identifiziert. Das ist durchaus relevant fĂŒr die deutsche Drohnendebatte, weil hier die BefĂŒrwortenden einer Bewaffnung immer wieder damit argumentieren, dass dies angeblich die PrĂ€zision von LuftschlĂ€gen erhöhen wĂŒrde. Im Falle Bountis zeigt sich, dass dies zumindest nicht in dieser PauschalitĂ€t zutrifft.

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