Wie Hungersnöte skrupellose Geschäftsleute sagenhaft reich machen

Im September 2008 wurde ein Konvoi mit Lebensmittelhilfe, betrieben von einem somalischen Geschäftsmann und seiner Frau, angeblich von einer bewaffneten Gruppe in Nordsomalia geplündert.

Der den Konvoi betreibenden Besitzer der Firma machte die Union islamischer Gerichte für den Zwischenfall verantwortlich, doch unabhängige somalische und internationale Quellen berichteten Ermittlern der Überwachungsgruppe für Somalia, dass der Angriff wahrscheinlich inszeniert war, und dass die Nahrungsmittel tatsächlich für den Verkauf umgeleitet wurden.

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Tagung zu GenFilz

„Organisierte Unverantwortlichkeit“ heißt eine Broschüre, die der hessische Gentechnik-Kritiker Jörg Bergstedt verfasst hat und an deren Erstellung die Coordination gegen BAYER-Gefahren beteiligt war. Darin wird beschrieben, wie stark staatliche Aufsichtsbehörden, Forschungsinstitute, Konzerne und Lobbyverbände miteinander verfilzt sind.

Deutschland finanziert Sektensiedlung in Chile

Auswärtiges Amt will keine Kenntnisse über Terrorstrukturen in Colonia Dignidad haben. Finanzielle und personelle Unterstützung besteht weiter Ungeachtet wachsender politischer Kritik und Ermittlungen der Justizbehörden in Chile und Deutschland hält sich die deutsche Bundesregierung im Skandal um die Sektensiedlung Colonia Dignidad bedeckt. In einer Teilantwort auf eine umfassende Anfrage der Linksfraktion im Deutschen Bundestag gibt das Auswärtige Amt unter anderem an, über die Flucht des Sektenarztes Hartmut Hopp keine genauen Erkenntnisse zu besitzen. Dabei beschäftigt das Thema seit Wochen regionale und überregionale Medien sowie die internationale Presse.

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