Irre Geldvernichtungsdrehscheibe: milliardenschwere Ware Bundeswehrsoldat
Fette PfrĂĽnde fĂĽrs Kommen und Gehen beim „Bund“. Was der Bundesverteidigungsminister unter dem zum Himmel schreienden Werbeslogan „Wir. Dienen. Deutschland.“ versteht.
Die neuesten Pläne des Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizère sind ein Schlag ins Gesicht aller BĂĽrger der Bundesrepublik Deutschland und sprengen jegliche VorstellungskĂĽnste der besten Kabarettisten, was noch alles unter dieser Regierung passieren wird. Deutschland ist mit dieser Asozialpolitik auf dem Weg, den Vereinigten Staaten von Amerika den Rang als „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ ganz unstrittig abzujagen.
Tönte es noch vor Wochen aus vollen Geschützrohren, dass die Bundeswehrkader händeringend nach Nachwuchsdeppen für ihre im Ausland widerspruchlos gut einsetzbare Freiwilligenarmee zur Verteidigung deutscher Wirtschaftsinteressen suchen, die bisher ausblieben, hat man es nur zu eilig, die bisherigen altgedienten Genossen schleunigst mit vor das Maul gehängten goldenen Futtersäcken loszuwerden.
Das Verteidigungministerium mutiert zu einem pathologischen Patienten und wäre besser in einer Irrenanstalt mit einem Psychatrieleiter wie Urban Priol aufgehoben und könnte Erwin Pelzig zu dessen Fragen zu den neuen Plänen Rede und Antwort stehen:
Während der einhundervierundzwanzigseitige „Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt“ (PDF-Datei) nur so von schweren Einsparungen, Streichungen und Ă„nderungen bei den einkommensschwachen BĂĽrgern strotzt – da jetzt angeblich deutsche Wirtschaftsboomzeiten angesagt sind, werden Unsummen nach den Vorstellungen de Maizère‘s im Zuge der „Bundeswehrreform“ bei Personalien ausgegeben – wozu eigentlich, wenn doch alles in schmieriger Butter ist?
Am 14.Oktober 2011 verwies der Bundesrat den “Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt” dieser „Reform der Arbeitsmarktpolitik“ an den Vermittlungsausschuss zurĂĽck und verlangte, Verschlechterungen fĂĽr die Betroffenen zu ändern oder zu streichen.
Matthias Machnig, Wirtschaftsminister von ThĂĽringen nannte das Gesetz von Ursula von der Leyen einen „Etikettenschwindel“ und „Spar- und Rotstiftpolitik im Bereich der Arbeitsmarktpolitik“. Machnig hält es fĂĽr „nicht verantwortlich“, dass jetzt vor allem bei den Eingliederungshilfen fĂĽr ältere Arbeitnehmer massiv gespart werden soll: Von 240 Millionen Euro im Jahr 2010 soll die Summe auf 130 Millionen Euro gekĂĽrzt werden. Nicht hinnehmbar“ ist fĂĽr ihn auch, dass bisherige Regelleistungen, auf die es einen Anspruch gab, nun zu freiwilligen Leistungen zurĂĽckgestuft werden, zitierte die ThĂĽringer Landeszeitung am 14.Oktober den Minister.(1)
Dem gegenĂĽber stehen die Milliardenausgaben des sozialverträglich zu gestaltenden Plans innerhalb der Bundeswehrreform – das Personenaustauschkarussell des Verteidigungsministeriums, der bis 2017 befristet wird.
Die Angeworbenen sollen den Eid auf die Fahne des Vaterlandes schwören, ein Teil der bisher treu und brav Dienenden wird zum Abdanken hinauskomplimentiert – die Arbeitsinhalte bleiben die gleichen und beide Gruppen erhalten fĂĽr diese Idee des Austausches fĂĽrstliche Anreize, die allein bis zum Jahr 2015 dem Steuerzahler eine Milliarde Euro kostet. Im ersten Quartal 2012 sollen diese Vorstellungen nach Abstimmung mit der Regierung in Kraft treten.
Pro Dienstjahr gibt es nach Angaben Der Westen vom 18.Oktober 2011 eine steuerfreie VergĂĽtung von 5000 Euro fĂĽr scheidende auf Lebenszeit eingestellte Soldaten, die bis zu vierzig Jahre alt sind. Die zwischen vierzig und fĂĽnfzig Jahre alten „Kameraden“ behalten darĂĽber hinaus ihre PensionsansprĂĽche. Wer das halbe Jahrhundert ĂĽberschritten hat, darf sich als Rentier mit der vollen Pensionszahlung, die er ansonsten nach regulären Dienstjahren erworben hätte, nach Art Beamter gemĂĽtlich zu Hause auf gut abgesicherte Rosen mit dem betörenden Duft „Thomas de Maizère“ dankbar zur Ruhe betten.(2) Die FAZ konkretisierte: „der vorzeitige Ruhestand ab 55 zu vollen BezĂĽgen (fĂĽr Beamte)“.(3)
FĂĽr die Neuankömmlinge in der zu verjĂĽngenden Bundeswehr werden Kopfgeldprämien nach Art des Wilden Westens gezahlt. Mit einem steuergeldverhökernden 50000 Euro-Bonus bist du dabei, Anästhesist oder anderer Spezialist. Vermutlich werden viele Ă„rzte fĂĽr die kommenden Ressourcenselbstverteidigungseinsätze benötigt, dabei sollten genĂĽgend psychologische Fachkräfte fĂĽr die traumatisierten Opfer des „Bunds“ gleich mit eingeplant werden.
FĂĽr die weiteren geplanten Anreize zum „Welcome in the Army“ spart sich Radio Utopie den kostbaren Speicherplatz dieser Plattform um Schleichwerbung entgegenzuwirken.
Währenddessen denkt man in der Bundesregierung über die Erhöhung des Renteneintrittalters des plebizitären, vor Alter und Krankheit am Stocke humpelnden Fussvolkes vor den Kasernentoren nach um Banken mit den so abgepressten eingesparten Gelde zu retten.
Das nennt man in dieser Regierung mit ihrem besonderen Demokratieverständnis Einsicht in die Notwendigkeit der Lage der Nation.
Quellen:
(1) http://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/Machning-Etikettenschwindel-bei-Arbeitsmarktpolitik-des-Bundes-761056920
(2) http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/5000-Euro-fuer-Bundeswehrsoldaten-die-den-Dienst-quittieren-id5175907.html
(3) http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/reformprogramm-bundeswehr-will-als-arbeitgeber-attraktiver-werden-11497771.html