Strategischer Feldzug des Weltkapitalismus gegen die Demokratien: Chronologie und HintergrĂĽnde

Die europäische Demokratie Italien, in der die Justiz gegen die Ratingagentur S&P vorgeht und den designierten EZB-Präsidenten Mario Draghi, sowie Finanzminister Giulio Tremonti verhören lässt, wird in Geiselhaft der Finanzextremisten genommen und mit der finanziellen ErschieĂźung bedroht. Ebenfalls Ziel der Erpressung: die Deutschen und ihr Parlament, was seiner eigenen Entmachtung, dem finanziellen Ausbluten der Berliner Republik zugunsten der Finanzgläubiger und einer Zentralregierung durch Organe der „Europäischen Union“ zustimmen soll. China ĂĽbernimmt als Finanzgläubiger und Staatskapitalist Nr.1 die Initiative und fordert soziale KĂĽrzungen in seinem Schuldner USA, sowie eine Ă„nderung des us-amerikanischen „politischen Systems“. In Washington ĂĽbernimmt, auf Betreiben der zwei Staatsparteien, ein paritätisch zusammen gesetztes zwölfköpfiges „Super-Komitee“ die Macht, faktisch eine Art Finanz- und PolitbĂĽro.

Chronologie und HintergrĂĽnde der Ereignisse im letzten Monat. Und ein Ausblick.

Gold ist totes Material

Für die vom Schild Verlag produzierte Filmdokumentation “Der Krieg um Gold und Silber“ drehen wir demnächst in Österreich, um unter anderem mit Professor Franz Hörmann von der Wirtschaftsuniversität Wien zu sprechen. Vorab hat er einige meiner Fragen bezüglich Finanzsystem-Crash, Währungsreform, Eliten und Gold schriftlich beantwortet.

Ich bin der Präsident der Vereinigten Staaten, gebe einfach wieder United States Notes aus und habe die Schuldenkrise gelöst

Genau. Ich mache keine Schulden mehr bei den Banken, sondern weise das Finanzministerium einfach an, die Dinger wie anno 1862 direkt an die Leute auszugeben. SchlieĂźlich sind die United States Notes neben dem Dollar ja immer noch legales Zahlungsmittel. Und deren Ausgabe ist ja auch kein Schuldenmachen. WeiĂź nur keiner.

„Einer der größten Ausverkäufe eines Volkes durch seine politische Klasse in der Neuzeit“

Dieser historische „EU-Sondergipfel“, ein selbst nach EU-Recht nicht beschlussfähiger 17-Staaten-Treff, hat gestern den einzigen Beschluss getroffen, den er tatsächlich fällen konnte: die Präsidenten, Kanzler und Ministerpräsidenten der EU-Mitgliedsländer mit Euro-System haben die unter ihrer Kontrolle stehende Aktiengesellschaft EFSF – gefĂĽllt mit 440 Milliarden Euro Steuergeldern, darunter insg. 148 Milliarden Euro Steuergelder der Deutschen – den Banken und Griechenland-Gläubigern zur PlĂĽnderung freigegeben.

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