Bereits am Tage des Putsches in Ă„gypten, am 3. Juli, sagte ich exakt die Entwicklung voraus, die sich derzeit abspielt. Das war kein Zeichen besonderer Intelligenz, sondern schlicht von Ăśbung und korrekter Diagnose. In Ă„gypten versuchen die gleichen Kräfte, die seit fast 12 Jahren von einem durch Attentate erzeugten Krieg profitieren, diesen sowohl blutigen wie kafkaesken Prozess weiter am Laufen zu halten. In diesem „war on terror“ profitieren nicht nur diejenigen, die Attentate und Krieg hätten verhindern mĂĽssen – Geheimdienste, Polizei, Militär – sondern mindestens im gleiche MaĂźe auch die Nomenklatura der jeweiligen Gesellschaft, die eine Entmachtung durch demokratische Mittel und die Entwicklung bzw Weiterentwicklung eines Ă–ffentlichen Bewusstseins durch Kommunikation und Information der Bevölkerung scheut.