"Ich bin grundsätzlich sehr zurückhaltend, was Grundgesetzänderungen anbelangt.."
Die 2005 vom Bundestag mit den Stimmen von CDU, CSU und SPD zur Kanzlerin gewählte Angela Merkel (CDU) lehnte heute ein Angebot der SPD ab, den Atomausstieg verfassungsrechtlich zu verankern und dafĂĽr die AKWs nach mehreren schweren Zwischenfällen und Bränden in Atomkraftwerken ĂĽberall in Europa noch länger laufen zu lassen. Sie halte die Atomkraft entgegen den eigenen BeschlĂĽssen der Bundesregierung nach wie vor fĂĽr unverzichtbar, so Kanzlerin Merkel. Sie werde fĂĽr eine Verlängerung der Laufzeiten ĂĽber das Jahr 2021 hinaus kämpfen. Zu einer Verankerung der Abschaffung der Atomenergie in der deutschen Verfasssung sagte sie wörtlich: „Ich bin grundsätzlich sehr zurĂĽckhaltend, was Grundgesetzänderungen anbelangt.“
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