Am Mittwoch fand meine Buchpremiere von „Terrorziel Europa. Das gefährliche Doppelspiel der Geheimdienste“ in Berlin statt. Unter den 120 Besuchern war auch ein Emissär der Taz, Jörg Sundermeier. Was er unter dem Titel „Der Verschwörungsquatsch geht weiter“ gegen Autor und Buch in Anschlag bringt, ist durchaus aussagekräftig – wenn auch nicht unbedingt in dem von ihm gewollten Sinn. Sundermeier kreuzte meine Wege, als wir beide Ende der neunziger Jahre etwas mit der Wochenzeitung „Jungle World“ zu tun hatten. Im Unterschied zu mir gefiel ihm der postmoderne Quatsch, der dort je länger, je lieber zubereitet wurde, und er blieb in dem Milieu. Aus dem Buch, das sein Verbrecherverlag – der heißt wirklich so – damals mit mir machen wollte, wurde selbstverständlich auch nichts – ich lehnte dankend ab. Irgendwie konnte er die Enttäuschung über die gescheiterte Zusammenarbeit wohl nicht so recht verknusen, und deswegen mußte er seinen Artikel zur Buchpremiere mit einem längeren ad personam einleiten. Auszüge: