„Red keinen Zionismus!“

In seinem Essay unterscheidet Jehoschua zwischen Nationalismus und Zionismus. Seiner Ansicht nach sind die beiden nicht in eines verschmolzen, wie man die Menschen in Israel glauben machen will, sondern sie sind zwei unterschiedliche Einheiten, die „zusammengeschweißt“ worden sind und die in stĂ€ndigem Konflikt miteinander stehen. „Zionismus“ spielt in dieser Zweiheit eine zweifelhafte Rolle.

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Das Gesicht eines Jungen

Dies alles verÀndert das Bild, das alle Welt von Israel wahrnimmt. Jeder Fernseh-Clip und jede Nachricht trÀgt unmerklich zu dieser VerÀnderung bei. Die Haltung der Menschen in aller Welt, auch die der Juden in der Welt, verÀndert sich. Der Schaden ist dauerhaft und wahrscheinlich nicht wieder gutzumachen.

Der Zauberlehrling

Eine Kluft innerhalb des Weltjudentums hat sich aufgetan, die wahrscheinlich nicht ĂŒberbrĂŒckt werden kann. Wenn die amerikanischen Juden zwischen ihrem PrĂ€sidenten und Israel wĂ€hlen mĂŒssten, wĂŒrden viele lieber zu ihrem PrĂ€sidenten halten oder sie wĂŒrden sich einfach ausklinken.

Auf der Suche nach einem Helden

Von keinem vernĂŒnftigen Israeli kann man erwarten, dass er an Frieden glaubt, wenn nicht einmal israelische Linke mit arabischen politischen KrĂ€ften in Israel zusammenarbeiten können, geschweige denn mit den PalĂ€stinensern in den besetzten Gebieten.

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Sheldons Handlanger

GIBT ES in Israel eine beherzte Opposition gegen diesen Kurs? Nein. BuchstÀblich keine.

In meinem ganzen langen Leben in Israel habe ich niemals etwas erlebt, das einem so vollstÀndigen Mangel an Opposition nahekommt, wie wir ihn heute erleben.

Ein paar Stimmen in Haaretz, einige vereinzelte Äußerungen vom Ă€ußersten linken Rand, das ist alles.

Außer diesen (darunter Gusch Schalom) gibt es nichts als donnernden Applaus fĂŒr Netanjahu oder aber eine schreckliche Kirchhofsruhe.

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