Muammar al-Gaddafi oder Das libysche Paradox

„Gaddafi muss weg“ – Gaddafi wollte mit unumgänglicher UnterstĂĽtzung der Vereinigten Staaten von Amerika die afrikanischen Länder versöhnen, ein vereintes Afrika schaffen und öffnete fĂĽr US- und andere ausländische Firmen das Land – die westlichen Regierungschefs gaben sich die Klinke in die Hand – 49 Prozent Investitionen der Privatwirtschaft, 51 Prozent staatlicher, gesetzlich festgelegter Anteil nach Aufhebung des Embargos reichten den ausländischen Regierungen nicht? Die Dokumentation aus dem Jahre 2008 von Guy Seligmann, gesendet von ARTE France, beleuchtet die Politik der westlichen Länder gegenĂĽber Libyen der letzten Jahrzehnte – TerrorismusvorwĂĽrfe, Attentate und Annäherungen. Der libysche Regierungschef wird als vorausschauender Pragmatiker vorgestellt zum Gegensatz der Bezeichnungen als Dogmatiker oder Egozentriker anderer Berichte. Drei Jahre nach den Dreharbeiten des Filmbeitrages wurde Libyen wie durch den „Blitz aus heiterem Himmel“ in den fatalen Abgrund des gegenwärtigen sinnlos wĂĽtenden Krieg gestossen, der das Land zerstört und den Weg des Einflusses des Westens unter Vorwand der EinfĂĽhrung demokratischer Prozesse mit Waffengewalt ebnen soll.

Stählerne Seidenstrasse des 21.Jahrhunderts: von Teheran nach Kasachstan

China unterzeichnete einen 13 Milliarden Dollar schweren Vertrag in die Entwicklung der Infrastruktur des iranischen Schienennetzes – die Regierungen der westlichen Länder sollten sich um mehr Kooperation in der Welt bemĂĽhen statt sich mit militärischen Luftangriffen als auftretende Aggressorstaaten weltweit unmöglich zu machen und ihre Bevölkerungen mit ihren ständigen Kriegseinsätzen auszuplĂĽndern – von dem Leid der bombardierten Betroffenen und der Zerstörung der Infrastruktur und Umwelt ganz zu schweigen. Die beschauliche und abenteuerliche Reise entlang der Seidenstrasse mit Kamelen wurde durch schnelle Lokomotiven ersetzt, die ihrer vorgeschriebenen Spur folgen. Auf den modernen Transitrouten in Asien werden heute begehrte Handelsprodukte wie vor Jahrhunderten durch mehrere Länder bis nach Europa transportiert. (Karte: Roylee, Lizenz gemeinfrei) Der einziger Unterschied der Moderne zu frĂĽheren Zeiten besteht darin, dass die Begehrlichkeiten nach duftenden betörenden Pflanzenölen durch das schwarze Ă–l des Kaspischen Meeres ausgetauscht wurden, fĂĽr das die heutigen Militäroperationen durchgefĂĽhrt werden. An dem Willen der RegierungsfĂĽrsten ĂĽber das Monopol der Kontrolle ĂĽber die Handelsrouten – oft mit Gewalt – hat sich seit Jahrtausenden nichts geändert.

Bradley Manning-Song auf Obamas privater Wahlspendengala-Betteltour

Mehr als 75000 Dollar zahlten Akteure fĂĽr ihren kurzen Auftritt mit dem Protestlied “Free Bradley Manning” RĂĽckblende: Barack Obamas Versprechen auf den unzähligen Wahlkampfveranstaltungen vor seiner Präsidentschaft, die im Widerspruch zur eingetretenen enttäuschenden Politik in seiner Amtszeit stehen, die die Hoffnung dieser Menschen an seine Person betrogen hat (Die grösste Präsidentenpfeife auf diesem Planeten). „One Voice Can Change a Room“ – allerdings ist es nicht die Stimme fĂĽr Obama. Präsidenten der Republikaner und Demokraten sind im Zweiparteienland der ehemaligen, angeblich unbegrenzten Möglichkeiten seit dem Tod von J.F.Kennedy einfach nur austauschbar.

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