Linke Mehrheit im Parlament von Bolivien blockiert Verteidigungsminister

Knapp vier Monate nach ihrer Selbsternennung tauschte die Putschistin zum zweiten Mal die ArmeefĂŒhrung aus. Oberkommandierender der bolivianischen StreitkrĂ€fte ist nun RubĂ©n Salvatierra Fuentes. Er löste IvĂĄn Patricio Inchausti Rioja ab, der erst am 13. November 2019 vereidigt worden war. Wenig spĂ€ter ernannte sie sechs Minister neu. Einer von ihnen war LĂłpez.

Diese Zahlen belegen die stille Revolution in Chile

Die UnterstĂŒtzung fĂŒr die Regierung des chilenischen PrĂ€sidenten SebastiĂĄn Piñera ist nach monatelangen Protesten auf ein Minimum von sechs Prozent gesunken. Ein schlechteres Ergebnis hat in der Geschichte der chilenischen Republik noch kein PrĂ€sident erreicht. Das geht aus einer unlĂ€ngst veröffentlichten Umfrage der chilenischen Denkfabrik Centro de Estudios PolĂ­ticos (CEP) hervor. Im Vergleich mit den Werten vom Mai vergangenen Jahres bedeutet das fĂŒr Piñera einen Einbruch um 43 Prozentpunkte. Die Ablehnung der amtierenden rechtskonservativen Regierung ist auf 82 Prozent hochgeschnellt.

Venezuela: Warum die Europa-Reise fĂŒr Juan GuaidĂł kein Erfolg war

Bei seinem Auftritt unter fĂŒhrenden internationalen Politikern, „schien er wie ein Mann, dessen beste Zeit vorĂŒber ist“, schrieb das Blatt. Den schwersten RĂŒckschlag bescherte GuaidĂł aber ausgerechnet US-PrĂ€sident Donald Trump: Er reiste aus Davos ab, ohne sich mit dem Venezolaner getroffen zu haben. Zuvor hatte GuaidĂł in Presseinterviews ausdrĂŒcklich bekrĂ€ftigt, er hoffe auf ein Treffen mit dem US-PrĂ€sidenten. Dass dies nicht zustande kam – kurz nachdem die USA ihre Sanktionen gegen die Zentralbank Venezuelas teilweise gelockert hatten – weist darauf hin, dass der internationale RĂŒckhalt fĂŒr den Oppositionspolitiker bröckelt.

Streit um Ärzte: Áñez-FĂŒhrung in Bolivien bricht Beziehungen mit Kuba ab

Kubas Außenminister Rodriguez reagierte ĂŒber den Kurznachrichtendienst Twitter ungewöhnlich harsch auf die Kritik. Es handele sich um „vulgĂ€re LĂŒgen der selbsternannten Putschisten in Bolivien“. Áñez Äußerungen seien „ein weiteres Beispiel fĂŒr ihre UnterwĂŒrfigkeit gegenĂŒber den Vereinigten Staaten“. Die politische FĂŒhrung in La Paz erklĂ€rte die diplomatischen Beziehungen daraufhin fĂŒr beendet.

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