Washington: Spätestens seit der Erklärung des Weissen Hauses vom Mittwoch (1) weiss die Welt und die USA, dass Präsident Bush ĂĽber die angebliche atomare Bedrohung aus dem Iran und bezĂĽglich seines Wissens ĂĽber den US-Geheimdienstbericht gelogen hat. Nun stellt sich heraus: die Einschätzung der US-Geheimdienste, dass der Iran ĂĽber kein Atomwaffenprogramm verfĂĽgt, wurde bereits vor einem Jahr erstellt und aus politischen GrĂĽnden zurĂĽckgehalten. DER US-PRĂ„SIDENT HAT GELOGEN Bush am 4.Dezember in einer Pressekonferenz zu dem am Vortag erschienenen „NIE“ (National Intelligence Estimate), dem Bericht der 16 US Geheimdienste: „In August, ich glaube es war John – Mike McConnell kam rein und sagte, wir haben ein paar neue Informationen. Er sagte mir nicht welche Informationen das waren“.(2) Das war gelogen. Dies bestätigte am Mittwoch das Weisse Haus höchstpersönlich. In einer Erklärung hiess es, der oberste Geheimdienstdirektor Adm. Mike McConnell habe Bush im August darĂĽber informiert, dass das iranische Atomwaffenprogramm „vielleicht eingestellt worden sei“, so die US-Regierung am Mittwoch. „Direktor McConnell sagte, dass die neuen Informationen vielleicht die Geheimdienstgemeinde dazu bringen könnte, die Einschätzungen ĂĽber Irans geheimes Atomwaffenprogramm zu ändern, aber die Geheimdienstgemeinde war nicht darauf vorbereitet um zu diesem Zeitpunkt irgendwelche SchlĂĽsse zu ziehen, und es wäre nicht richtig gewesen zu…