Berlin: Nachdem das Parteiordnungs-Blatt der sich im Bellizisten-Orbit befindlichen FĂĽhrung von BĂĽndnis 90/Die GrĂĽnen (namentlich Reinhard BĂĽtikofer, Renate KĂĽnast und Fritz Kuhn) den zugegebenermaĂźen etwas altbacken wirkenden Wunsch der Parteibasis nach innerparteilicher Demokratie bezĂĽglich der Entscheidung ĂĽber einen deutschen Krieg in Afghanistan als „Retro“-Debatte bezeichnet hatte (1), haben sich die Ginseng-Kauer des militärisch-industriellen Komplexes nun entschlossen selbst Hand anzulegen: die gesamte Redaktion der TAZ hat, nicht bestätigten GerĂĽchten zufolge, ihren 3-Urlaube-im-Jahr-Job geschmissen um selbst als Soldaten ein paar Menschen im Sudan umzubringen, natĂĽrlich fĂĽr den guten Zweck – wie immer. Letzter Grund fĂĽr die Helden am Birkenstock: ihr eigenes Interview mit Gerhard Baum (2). Wir zitieren, erste Frage: „TAZ: Herr Baum, seit vier Jahren herrscht Krieg in Darfur. Warum wird auf internationaler Ebene immer noch nichts dagegen getan?“ —stop— Also, nur mal so in die Runde geschmissen – WARUM ist denn seit 4 Jahren Krieg in Darfur? Na, bestimmt wieder wegen so einem blöden Ethno-Scheiss, den kann man Akademikern und Ă–ks immer gut andrehen, weil deren Nobelkarossen ja mit Tofu-Suppe und nicht etwa mit Erdöl fahren. Ăśbrigens: seit dem 30.Juli 2004 sind 7000 Soldaten der Afrikanischen Union (AU) in Darfur stationiert worden (2). Was haben die da die ganze Zeit…