Netanjahu: AngezÀhlt bis Neun

EinschĂ€tzung und Überblick ĂŒber Wahl und Parteien des Parlaments von Israel. Benjamin Netanjahu hat seine bisherige Mehrheit im Parlament von Israel verloren. Jetzt muss er sich in der Knesset eine neue basteln. Das wird schwierig. Denn diejenigen nationalistisch-militaristischen parteireligiösen und faschistischen KrĂ€fte, die ihn bisher gestĂŒtzt haben, sind entweder verdunstet oder haben schlechter abgeschnitten als erwartet.

Die S.P.D. lernt nur aus vernichtenden Niederlagen – nun hat sie wieder nichts gelernt

Mit dem zweitschlechtesten Ergebnis ihrer Geschichte „gewinnt“ die S.P.D. doch noch die Niedersachsen-Wahl. Das heißt, der Kopfnickerautomat Stephan Weil wird im Landtag zum MinisterprĂ€sidenten gewĂ€hlt werden, mit einer Stimme Mehrheit der Abgeordneten von S.P..D. und BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen. Nun, ich bin kein Niedersachse. Es war ihre Wahl. Ob es ihnen nun einen einzigen Deut besser gehen wird, bis zur (nĂ€chsten) Abgabe an der Urne, wage ich zu bezweifeln.

FĂŒr Berlin und die Republik jedenfalls hat dieser „Sieg“ der S.P.D: nur eines zu bedeutet: es geht dort alles weiter wie bisher. Und ich wiederhole: fĂŒr die S.P.D. geht es gegen die Wand.

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Niedersachsen-Wahl: 1998 wurde die Schröderpartei erschaffen – heute fliegt sie gegen die Wand

Am 1. MĂ€rz 1998 gebar die Landtagswahl in Niedersachsen den S.P.D.-Kanzlerkandidaten und spĂ€teren Kanzler Gerhard Schröder. Heute beerdigt sie, mit dem Kanzlerkandidaten Peer SteinbrĂŒck, dessen Schröderpartei. Übrig bleibt ein Scherbenhaufen von Kapitalismus und Krieg, den diese VerrĂ€termaschine in ĂŒber vierzehn Jahren quer ĂŒber die Kontinente hinterlassen hat. Was das Ende der Schröderpartei bedeutet, wird sich noch herausstellen. Ob es ein Ende der S.P.D. ist, z.B.. Keine Gnade fĂŒr diese Partei, wie immer sie sich kleidet, was immer sie erzĂ€hlt, was immer sie behauptet, wen immer sie jetzt nach vorne stellt oder auf den Thron pflanzt: Keine Gnade.