Hakan Fidan hält die Türkei in der Schweinebucht des „Westens“

Das Geheimdienst-Regime von M.I.T.-Präsident Hakan Fidan lässt die gewählten Volksvertreter der drittgrößten Parlamentsfraktion, der "Demokratischen Volkspartei" (H.D.P.) verhaften, darunter die Co-Vorsitzenden Figen Yüksekdag und Selahattin Demirtas. Fidan, der "für Nichtblinde die operative Schlüsselfigur des Militärputsches repräsentiert" und nach jedem Attentat von allen in der Türkei seine Tatversion abgekauft bekommt, sogar von denjenigen die er nun verhaften lässt, hält damit in einem weiteren typischen Schritt die Türkei im inneren und äußeren Terrorkrieg des "Westens", der Hegemonie der Vereinigten Staaten von Amerika, mit ihrem designierten Klon "Europäische Union".

Presse, Opposition, Scheinopposition, die Bevölkerung begreifen nichts, wie überall. Und Tayyip Erdogan, der nach eigenen Angaben vom Militärputsch in der Nacht des 15. Juli von seinem Schwager erfuhr und anschließend Fidan trotzdem im Amt ließ, ist eine Witzfigur, eine lächerliche, irrelevante Puppe, ein Unterschriften- und Redeautomat, der unter externer Kontrolle steht und ansonsten keine Rolle mehr spielt.

Wichtig für den internationalen Kontext ist, dass sich Fidan vorgestern in Moskau von Generalstab, F.S.B. und G.R.U. noch ein Schulterklopfen abholte. Wieder einmal typisch für die "Führungs"-Ebene der Russischen Föderation, die offensichtlich lieber Verbrechermagnet spielt, anstatt mal einen Krieg gegen den "Westen" zu gewinnen, namentlich den in Syrien.

Fünfeinhalb Jahre dauert dieser Krieg bereits. Rund eine halbe Million Menschen sind ihm zum Opfer gefallen. Und dann schauen dem offiziellen Einmarsch der internationalen Kriegskoalition (zu der übrigens auch Deutschland gehört, ohne dass das hier irgendjemand begreifen würde) in Syrien am 24. August die Staatsführungen von Russland, dem Iran und von Syrien auch noch tatenlos zu, während umgekehrt ein wahres Rattenrennen von E.U.-Funktionären und U.S.-Militärs nach Ankara zuvor gegangen war.

Offensichtlich hörte man in Moskau, Teheran und Damaskus auf das türkische Regime und wollte diese die Drecksarbeit gegen "die Kurden" erledigen lassen, anstatt ausnahmsweise ernstzunehmende Diplomatie mit denen aufzunehmen, die dazu fähig sind. Und jetzt stehen sie wieder da und beschweren sich.

Die türkischen Truppen aber, die mit ihnen verbündeten kurdischen Peschmergas des Regimes von Masud Barzani im irakischen Kurdistan, deren terroristischen Proxies ("Freie Syrische Armee", usw) und die Spezialkräfte aus den N.A.T.O.-Staaten, die stehen vor Mosul und Aleppo. Das türkische Regime, mit seinem Garderobenständer Erdogan, erhebt Machtansprüche osmanischen Ausmaßes.

Das alles war absehbar. Alle sahen tatenlos zu, bis auf die U.S.-Kräfte und ihre Untertanen, Fidan in der Türkei, bei uns das Auswärtige Amt und der Bundesnachrichtendienst, mit wiederum deren Untertanen, die ganze Nahrungskette herunter. Widerlich ist das.

Nach Tausenden von anderen Unschuldigen lässt das Regime der Türkei jetzt auch noch die Ersten verhaften, die sich dem Militärputsch am 15. Juli tatsächlich in den Weg stellten und nicht erst abtauchten und nichts taten und dann, als das Scheitern des Putsches offensichtlich war,  erzählten sie seien ja auch beschossen worden. Das ist der beste Beweis dafür, wer hinter dem Militärputsch steckte und anschließend "Haltet die Gülenisten!" rief. Es sind die Gleichen, die heute "Haltet die Terroristen!" rufen und damit die gewählten Abgeordneten der drittgrößten Partei in der Noch-Republik Türkei meinen.

Hakan Fidan und sein Apparat halten die Türkei weiter in der Schweinebucht des "Westens". Der Bosporus hat einen neuen Namen.

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