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Brown: Kannte geheimes “Optionen”-Dokument aus März 2002 nicht
Von Daniel Neun | 5.März 2010
Was der Premierminister des Vereinigten Königreiches, Gordon Brown (“Labour”), heute vor der Londoner Chilcot-Kommision zum Beginn des Irak-Krieges im Jahre 2003 aussagte, ist interessant. Interessanter ist, was Brown alles nicht sagte.
London: Der Parteifreund des ehemaligen britischen Premierministers Tony Blair, Gordon Brown, musste heute vor der vor kurzem einberufenen Anklagekommission unter Vorsitz von John Chilcot (“Chilcot Inquiry”) Platz nehmen. Die gekaufte Presse Deutschlands nahm sich an diesem Hohen Meister ein Beispiel vertuschte und verschwieg wieder mal mit aller Kraft. Deswegen in Kurzfassung, was Brown wieder einmal alles nicht wusste, von einem Krieg den seine “Partei” begann und der über eine Million Tote forderte.
Laut seiner in der “Times” (1) bruchstückhaft dokumentierten Aussage wusste der damalige Schatzkanzler Grossbritanniens und heutige Basta-Monarch der “Labour”-Partei, Gordon Brown, nichts von einem geheimen Papier seines Kabinetts unter Führung des damaligen “Labour”-Bastas Tony Blair. Dieses “Optionen-Dokument” (“options document”) machte bereits März 2002 in der Regierung die Runde; es beschrieb (“spelled out”) den Verlauf der ein Jahr später beginnenden Invasion des Irak.
Auch sagte der heutige Vorsitzende der “Labour”-Partei Gordon Brown, er sei nicht “eingeweiht” (“privy”) gewesen in Briefe des damaligen Parteivorsitzenden Tony Blair – seinem Kabinettschef und Premierminister – an den US-Präsidenten George Bush im Vorfeld des Irak-Krieges. Dabei bestätigte Brown, dass sein Chef ihn trotzdem regelmässig über die “diplomatischen Bemühungen” im Vorfeld des Irak-Krieges informiert hätte. Diese Bemühungen seien selbstverständlich nur mit dem Ziel getätigt worden, den “Konflikt abzuwenden”.
Ebenfalls war Brown nicht bekannt, dass der Generalstaatsanwalt des Vereinigten Königreiches noch Wochen vor der am 20.März 2003 beginnenden Invasion des Irak keineswegs davon überzeugt war, ob der Beginn diese Krieges überhaupt legal sei.
Gordon Brown sah sich leider ebenfalls ausserstande zu bestätigen, dass er als Kabinettsmitglied der britischen Regierung an entscheidenden Treffen der britischen Regierung teilgenommen habe, in welchen der Irak-Krieg geplant wurde.
Fazit: Nichts Neues. Da hätte man ja gleich den staatlichen Fernsehsender in der “Parteien”-Monarchie Deutschland (2) gucken können.
Schönen Abend noch.
Quellen:
(1) http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/iraq/article7051207.ece
(2) http://www.tagesschau.de/ausland/brown168.html
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5.März 2010 at 20:34
Würden Brown oder Blair oder Bush oder … Hussein sein, hätte man sie schon 100 Mal gehängt!
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5.März 2010 at 20:55
Ja, die Kriegstreiberregierungen könnten sogar recht schnell in Bedrängnis kommen und dann abgeurteilt werden. Hoffen wir`s!
http://www.jungewelt.de/2010/03-05/023.php
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6.März 2010 at 07:19
Lügen und Leugnen gehört zur verwirrenden Taktik.
Die Aussagen sind zwischen den Zeilen zu suchen oder darin,
was nicht gesagt wird.
Wer sich mit der Denkweise von Politikern auseinandersetzt weiß, welchen Befehlen sie folgen müssen. Mit demokratischer Politik hat das nichts zu tun.
Das bereitet sogenannten (Theorien) offensichtlich und zu Recht den Boden,
die Wahrheit zu erforschen.
LG roush
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6.März 2010 at 13:16
Null Überraschung! Das sind die Zirkel wie Atlantik Brücke, wo auch zu Guttenberg und Westerwelle dazu gehört. Man muss ja nur die Kriegs PR der damaligen Mitglieder wie Klose, Glose und Friedbert Plfüger nachlesen.
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