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Wo war bis jetzt Abdul Malek, Tanklastwagenfahrer von Kunduz?

Von petrapez | 13.Dezember 2009

Konzernmedien lassen “Tote” nach Belieben wieder auferstehen

Heute veröffentlichte der “Spiegel” ein Interview mit Abdul Malek, der einen der beiden entführten Tanklastwagen gefahren haben soll in der fürchterlichen Nacht zum 4. September von Kunduz.

Bisher wurde immer davon berichtet, dass die beiden Fahrer ums Leben kamen und sogar von den Taliban geköpft worden seien. Malek erzählt in dem Interview, dass er 50 Meter abseits am Fluss sass, als die Bomben fielen und durch den schnellen Sprung in das Flusswasser den mörderischen Angriff überlebte.

Schaut man sich diese Aufnahmen an, fragt man sich, wie das möglich war bei dieser Explosion.

Ist es nicht seltsam, dass der “Spiegel” jetzt dieses Gespräch mit Foto des Mannes veröffentlicht? Schliesslich wäre er doch der einzige glaubhafte Zeuge der Geschehnisse vor Ort gewesen, immerhin stand er als Fahrer im Dienst der Bundeswehr.

Woher kommt also dieser Mann plötzlich her, mehr als ein Vierteljahr nach der Brandnacht? Noch nie wurde sein Name genannt und über sein Überleben berichtet. Immerhin beschäftigen die Vorgänge um Kunduz seit Monaten höchste Militär- und Regierungskreise?

Hat ihn der Bundesdeutsche Nachrichtendienst BND bisher aus dem Verkehr gezogen, die Bundeswehr wird ihn wohl kaum im Kunduz-Lager versteckt gehalten haben?

Man könnte ihn auch vor dem Anschlag, von dem man wusste, dass er erfolgen würde, in Sicherheit gebracht haben und nun passend zur neuen politischen Diskussion um die Verantwortlichen aus dem Hut zaubern und dem “Spiegel” vorführen.

Wer ist er wirklich, muss man sich nun fragen, nach all den Lügenorgien der Geschehnisse vom 4. September und warum wird er jetzt von den Medien und nicht von staatlichen Behörden als Zeuge präsentiert?

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,666825,00.html

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Topics: Militär und Krieg, Spionage und Attentate | 9 Kommentare »

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9 Kommentare to “Wo war bis jetzt Abdul Malek, Tanklastwagenfahrer von Kunduz?”

  1. sprit-game meint:
    13.Dezember 2009 at 20:27

    weil manche Medien Sprechorgane der staatlichen Behörden sind.

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  2. almabu meint:
    13.Dezember 2009 at 22:05

    Diese lächerliche Geschichte stinkt zum Himmel!

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  3. think twice meint:
    13.Dezember 2009 at 22:18

    @sprit-game

    Manchmal sind Massenmähdien auch einfach nur diejenigen, die “vorsprechen” was die “Behörden” nachzuplappern haben.

    Wer wedelt da den Hund mit dem Schwanz?

    Die Welt wird von gezielten ILLUSIONEN bestimmt :-)

    Schon Gäärd, der Schröder, der jetzt sein Altenteil bei den Gelderfindern Rothschild kassiert, hat bekannt: “Po-litik wird mit der BLÖD-Zeitung gemacht.”

    Wenn also Springer eins der Souffleusen-Organe ist, dann ist es Bertelsmann und der Schmiergel schon lange.

    Noch Fragen?

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  4. Sebastian meint:
    13.Dezember 2009 at 23:49

    Habt ihr das Interview gelesen? Das passt doch genau in die inoffizielle Geschichte und deckt eben nicht die “Offiziellen”. Mal daran gedacht, dass die vorige Falsch war, um im besseren Licht zu stehen?
    Dass er jetzt erst ein Interview mit der Presse abgibt (wurde vielleicht auch unterdrückt, wer wollte das schon hören) ist nicht ungewöhnlich. Leute das ist Afghanistan und nicht Deutschland, wo man mal schnell jeden findet.
    Also nach dem Interview haben ein paar arme Afghanen mithilfe von “Kriminellen” (sind ja Offiziell alles Taliban)ein bisschen Benzin gezockt, weil eben nichts da ist. In Deutschland gab es das gleiche Spiel mit der Kohle nach dem WK II.

    Dann hat unser toller Geheimdienst irgendwie mitbekommen, dass da “hochrangige” Taliban beteiligt sind und befahlen die Liquidierung. Wie es meistens ist, die hochrangigen waren schon weg oder auch nie da und es kamen Kleinstkriminelle um (Diebstahl ist immer noch eine Straftat)

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  5. freethinker meint:
    14.Dezember 2009 at 02:36

    Der Schmiergel und die Staatsmacht-das unschlagbare Duo!

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  6. free-lizzy1 meint:
    14.Dezember 2009 at 05:38

    Jeder drückt sich die entscheidende Frage zu stellen:

    Wer und wann befahl die CIA dem deutschen Michel den Angriff, denn so saublöd wird er auch nach dem PISA-Schock nicht gewesen sein.

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  7. Tweets die Wo war bis jetzt Abdul Malek, Tanklastwagenfahrer von Kunduz? | Radio Utopie erwähnt -- Topsy.com meint:
    14.Dezember 2009 at 06:10

    [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von AkquiseScout, Die besten Blogs im erwähnt. Die besten Blogs im sagte: Wo war bis jetzt Abdul Malek, Tanklastwagenfahrer von Kunduz? http://bit.ly/5XNw62 [...]

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  8. Wo war bis jetzt Abdul Malek, Tanklastwagenfahrer von Kunduz? - blog von mattin meint:
    14.Dezember 2009 at 09:04

    [...] von radio utopieWo war bis jetzt Abdul Malek, Tanklastwagenfahrer von Kunduz?von petrapezKonzernmedien lassen [...]

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  9. BBC-Watch meint:
    14.Dezember 2009 at 18:19

    Was auch immer der Tankwagenfahrer dem SPIEGEL erzählt haben mag, es gab ihn als Überlebenden tatsächlich. Bereits am 4. September schrieb BBC “One of the drivers of the tankers told the BBC that two of his colleagues had been beheaded when the Taliban carried out the hijacking.” http://news.bbc.co.uk/2/hi/8237287.stm
    Die Welt griff den BBC-Bericht auf:
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article4461819/Taliban-ziehen-Bundeswehr-in-ihren-Terror-Krieg.html

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