Nordkorea und der Weltraumschrott: Wie USA und EU versuchen, das Weltrecht auf Raumfahrt zu zerstören

US-PrĂ€sident Barack Obama berief nach dem gestern erfolgten Start einer Rakete in Nordkorea den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein, um, wie es die „New York Times“ verkĂŒndete, „Nordkorea zu bestrafen“.

Obama warf dem Staat vor, gegen die im Jahre 2006 nach der durch das Regime in Pjöngjang erfolgte unterirdischen ZĂŒndung einer Atombombe erlassene Resolution 1718 des Sicherheitsrates verstossen zu haben. Diese verbietet Nordkorea die Entwicklung „ballistischer Raketen“ als TrĂ€gersysteme fĂŒr Atomwaffen.

Was Obama allerdings, wie natĂŒrlich-folgsam die gesamten Konzernmedien des NATO-Raums, geflissenlich verschwieg: Spionageflugzeuge des US-MilitĂ€rs hatten vor dem „Raketenstart“ Nordkoreas nicht etwa einen Sprengkopf, sondern einen Satelliten an der Spitze der TrĂ€gerrakete entdeckt…

Nordkorea die Weltraumfahrt zu verbieten wĂ€re also vergleichbar mit der Einstufung des ESA-Satelliten-TrĂ€gersystems „Ariane 5“ als einer atomar bestĂŒckten Interkontinentalrakete.

Ob der Satellitenstart glĂŒckte, darĂŒber gibt es widersprĂŒchliche Meldungen. Gestern startete laut Meldungen der sĂŒdkoreanischen Nachrichtenagentur „Yonhap“ Nordkorea wie vorher angekĂŒndigt den „experimentellen Nachrichtensatelliten Kwangmyongsong-2“, auf einer „Unha-2“ TrĂ€gerakete. Demnach startetet der Satellit gegen 11.20 Uhr Ortszeit und erreichte den Orbit um 11.29 Uhr.

SpĂ€ter meldeten das „Nordamerikanische Luftraum Verteidigungskommando“ NORAD, sowie das Nordamerikakommando des Pentagon NORTHCOM den Absturz der zweiten Raketenstufe „mitsamt ihrer Fracht“ in den Pazifik.
China bestĂ€tigte den Start des TrĂ€gersystems und rief alle Seiten zur Besonnenheit auf. Peking werde auch weiterhin eine „konstruktive Rolle“ bei der Bewahrung von Frieden und StabiliĂ€t in der Region spielen.

DIE GESCHICHTE KOREAS: SKLAVEREI UND BESATZUNG

Nun gilt Nordkorea politisch als „unkontrollierbar“. Das verstösst fĂŒr den Rest der Welt immer noch gegen Gewohnheitsrecht, weil das vorher Tausende von Jahren anders war.

Das totalitĂ€re Regime Nordkoreas ist, ganz ohne Zweifel, eben ein koreanische Diktatur. Vor seiner Errichtung wurde dieses Volk als Sklaven gehalten, wahlweise von den Chinesen oder den Japanern. Die USA stĂŒrzten die Halbinsel 1950 in einen blutigen Vernichtungskrieg um die Kontrolle ĂŒber das gesamte koreanische Volk zu erlangen. Hunderttausende starben in Kriegsverbrechen beider Seiten, aber vor allem und zuerst durch amerikanische Seite (Radio Utopie berichtete dazu am 3.MĂ€rz in „Flottenmanöver vor Iran und Nordkorea: USA vor dem Abgrund der Geschichte“.)

Washington wĂ€re gut beraten, dieses Leid des seit dem 2.Weltkrieg geteilten Volkes nicht allzusehr ins GedĂ€chtnis der Weltöffentlichkeit zurĂŒckzurufen. Nordkorea ist kein militĂ€rischer Gegner fĂŒr die USA. Eine Aggression der USA gegen einen weit unterlegenen Gegner, der allein deswegen keinerlei feindlichen oder kriegerischen Absichten gegen seine Nachbarn haben kann (und schon gar nicht gegen seine koreanischen Landsleute) wĂ€re weder klug noch sinnvoll um die Probleme einer Region und eines geteilten Volkes zu lösen, welches schon genug zu leiden hatte, unter Imperialismus verschiedenster Art.

Die Äusserungen seitens der Regierung in Seoul können diesbezĂŒglich als einigermassen dummer Witz betrachtet werden. SĂŒdkorea ist bis heute eine plumpe, gebeugte Wirtschaftskolonie der USA mit einem Haufen korrupter Witzbolde als politischer Höflingskaste an der Spitze.

ZUGANG ZUR WELTRAUMFAHRT HEISST ZUGANG ZU INFORMATIONEN

Bei dem Flug Nordkoreas in die Epoche der Weltraumfahrt geht es nicht um den exklusiven Club der atomaren VernichtungsmÀchte, den hat Nordkorea bereits betreten. Es geht um die Liga der WeltraummÀchte.

Die Bedrohung, die Nordkorea (zusammen mit der neuen Weltraummacht Iran) jetzt fĂŒr die USA, die EU und die von Nachrichtendiensten, Informations- und Wissenschaftsindustrie zumindest stark beeinflusste Weltöffentlichkeit darstellt, ist der Zugang zu Informationen.

Zuerst einmal ist es jetzt sowohl dem Iran, als auch demnĂ€chst Nordkorea möglich, selbst Spionage aus dem Orbit zu betreiben. Zweitens kann dieser Staat nun selbst wissenschaftliche Forschungen anstellen, welche vom Erdboden aus unmöglich durchzufĂŒhren sind. Gerade bezĂŒglich des „Klimawandels“ dĂŒrfte dies fĂŒr die Weltraum-Neulinge höchst interessant werden.

Es ist kein Zufall, dass ausgerechnet in diesen Tagen die europĂ€ische Weltraumagentur ESA zusammen mit der US-Weltraumagentur NASA ein Ă€usserst umfangreiches Weltraum-Überwachungssystem plant – angeblich wegen „Weltraumschrott“.

DER SCHROTT MIT DEM WELTRAUMSCHROTT

Nach Angaben des deutschen Weltraum-Experten der „European Space Agency“ (ESA) Heiner Klinkrad hat die ESA seit einem Jahr unter anderem in Deutschland Teleskope und Antennen zur WeltraumĂŒberwachung in ErdnĂ€he getestet, dabei Objekte ab einem Durchmesser von einem Zentimeter orten und ab einem Durchmesser von vier Zentimetern deren weitere Flugbahn verfolgen können. Die NASA sei in ihren Möglichkeiten zur Überwachung des Orbits schon sehr viel weiter, so Klinkrad.

Bis Donnerstag (2.April) hatten 300 Experten aus 20 Staaten im „European Space Operations Centre“ (ESOC) in Darmstadt ein „europĂ€isches Observationsnetzwerk fĂŒr Weltraumschrott“ beraten. Das ESOC benutzt u.a. auch ein weltweites Netz von Bahnverfolgungsstationen, zu denen das Deep Space Network der NASA gehört.

Ob an dem von der ESA anberaumten Treffen im DarmstĂ€dter ESOC ausschliesslich Experten fĂŒr Weltraumfahrt, Astronomen, oder auch schlicht Experten fĂŒr Überwachung im Allgemeinen teilnahmen, wurde nicht gesagt. Gesagt wurde „Weltraumschrott“. Dieses Wort wurde in das Bewusstsein der Weltöffentlichkeit durch eine Fortsetzungskomödie gepflanzt, die ihren Anfang am 11.Februar nahm.

Damals meldete die US-Raumfahrtagentur NASA, dass der russische Satellit Cosmos 2251 um 11.55 Uhr vormittags ostamerikanischer Zeit (EST) in einer Höhe von 490 Meilen (790 Kilometern) ĂŒber dem polaren Norden Russlands (Koordinaten E97 N72) in den Satelliten „Iridium 33“ des US-Konzerns „gerast“ sei.

Der Weltraumflugkörper des Konzerns Iridium, welcher ein weltweites Satellitentelefonnetzwerk betreibt sowie u.a. die verschlĂŒsselten „Enhanced Mobile Satellite Services (EMSS)“ fĂŒr das US-Verteidigungsministerium Pentagon bereitstellt, habe sich nach Angaben des Konzerns auf einer „polar-nahen Umlaufbahn“ befunden, also den Planeten ĂŒber SĂŒd- und Nordpol umkreist.

Entgegen dem eigentlich ĂŒblichen „Low Earth Orbit“ (LEO) fĂŒr kommerzielle Kommunikationsnetzwerke hatte Iridium 33 sich offenbar auf einer polaren „sonnen-synchronen“ (SSO) Umlaufbahn fĂŒr Spionagesatelliten befunden. Prompt machte sich die chinesische Akademie der Wissenschaften Sorgen um ihre Satelliten auf sonnen-synchronen Umlaufbahnen in „700-900 Kilometern Höhe“, wie den „Observations“-Satelliten Ziyuan-1.

Hinzu kam, dass die russische Raumfahrtagentur Roscosmos den Verlust eines eigenen Satelliten „nicht bestĂ€tigen“ konnte oder wollte. Felix Huber, vom Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum GSOC in Oberpfaffenhofen, nannte immerhin die Wahrscheinlichkeit eines solchen Zusammenstosses „extrem gering“. Von den WidersprĂŒchen in den vermeldeten Umlaufbahnen erwĂ€hnte der Experte zwar keinen Ton, verlautbarte aber einigermassen irritiert: „Der Iridium-Satellit hĂ€tte ausweichen können“

Laut Angaben des strategischen Kommandos des US-MilitĂ€rs USSTRATCOM kam zudem die erste Meldung ĂŒber den Vorfall direkt vom Iridium-Konzern. Dieser hĂ€tte bei STRATCOM gemeldet den Kontakt zu einem seiner Satelliten verloren zu haben.

Seit dem 10.Januar 2003 sind STRATCOM (zustĂ€ndig fĂŒr Einsatz und Abwehr von Atomwaffen) weitere umfangreiche Kompetenzen zugeteilt worden: weltweite MilitĂ€rschlĂ€ge, weltweite Kommunikation und Informationen, Überwachung, AufklĂ€rung, sowie „Computer“ (also das Internet).

Am 19.Januar hatte Indien den Start eines ganzen „Krieger-Satelliten-Sytems“ gemeldet. BegrĂŒndet wurde dies explizit mit den Attacken von Mumbai, von denen bekanntlich sĂ€mtliche indischen Geheimdienste sowie das MilitĂ€r Vorabinformationen gehabt hatten. KapazitĂ€ten des indischen Satellitenschwarms: Satelliten-Spionage, Überwachung des Subkontinents, weltweites Laden von „Informationen in ein verlinktes Netzwerk von Servern“ und natĂŒrlich Personenortung und Datenarchiverung.

China hielt gut mit und verkĂŒndete am gleichen Tag ebenfalls den Aufbau eines globalen Satelliten-„Navigationssystems“ namens „Compass“ bis 2015. Es soll den Gegenpart zu den auch fĂŒr militĂ€rische Zwecke genutzten Systeme der anderen GrossmĂ€chte darstellen. (Die USA besitzen GPS, Russland das GLONASS- und die EU das Galileo-System).
China werde seine 5 bereits im All befindlichen 5 Compass-Satelliten auf 30 Satelliten aufstocken, hiess es.

Am 3.Februar hatte der Iran seinen Eintritt in die Epoche der Weltraumfahrt mit dem erfolgreichen Start eines Satelliten verkĂŒndet. Nach dem „Satelliten-Crash“ am 11.Februar verkĂŒndete die britische „Times“ am 13.Februar wörtlich:

„Wenn sich die orbitale Karambolage von Dienstag Nacht im Kalten Krieg ereignet hĂ€tte, hĂ€tte sie vielleicht einen nuklearen Showdown ausgelöst. Stattdessen hat sie neue Rufe nach einem himmlischen Aquivalent zum Verkehrssystem im Luftraum der Welt laut werden lassen.“

Diese Rufe nach einem himmlischen Aquivalent von Verkehrssystem wurden denn auch in der Tat immer lauter, krĂ€ftig unterstĂŒtzt von spektakulĂ€ren Aktionen auf der Internationalen Raumstation ISS.

MEDIENSCHROTT IM ANFLUG

Am 12.MĂ€rz hiess es aus Houston: „ISS, Ihr habt ein Problem“. Wie es hiess, nĂ€here sich Schrott der Station, die Besatzung wurde in die angedockte Sojus-Kapsel gescheucht und wartete dort auf einen Einschlag, bereit das Schott hinter sich zu schliessen. Die entsprechende Meldung der „SĂŒddeutschen“ im Original:

„UrsprĂŒnglich hatten die Experten der Nasa, die die Bahnen von mehr als 8000 StĂŒck Schrottteilchen ĂŒberwachen, die Chancen einer Kollision als gering eingeschĂ€tzt. Je nĂ€her der WeltraummĂŒll im Laufe des Donnerstags kam, desto unruhiger wurden sie aber. Etwa zwei Stunden vor dem Zeitpunkt der grĂ¶ĂŸten AnnĂ€herung erschien den Missionsmanagern das Risiko schließlich als zu hoch. Die errechnete GefĂ€hrdung lag ĂŒber den zulĂ€ssigen Werten, sie gaben Alarm.

Zwar sei die Wahrscheinlichkeit eines Zusammenstoßes nach wie vor gering gewesen, angesichts der „ungewöhnlichen GrĂ¶ĂŸe“ des Objekts wollten die Verantwortlichen aber kein Risiko eingehen. Ersten Spekulationen zufolge soll es sich bei dem MĂŒll um die Überreste eines Iridium-Satelliten gehandelt haben, möglicherweise ein Überbleibsel der Kollision eines russischen und eines amerikanischen Satelliten im vergangenen Monat.“

IÂŽll give you one better. Die „SĂŒddeutsche“ im NASA-Orbit am 24.MĂ€rz:

Zum dritten Mal innerhalb von zehn Tagen ist Weltraumschrott zum Thema fĂŒr die Astronauten auf der Internationalen Raumstation ISS geworden. Am Sonntagabend deutscher Zeit musste die Station ein Manöver fliegen, um einem TrĂŒmmerteil einer chinesischen Rakete auszuweichen. Der Spaceshuttle Discovery, der zurzeit an der ISS angedockt ist, zĂŒndete dazu seine Steuertriebwerke und drehte den gesamten Komplex im Orbit fĂŒr drei Stunden um 180 Grad. Weil der Raumgleiter wĂ€hrend dieser Zeit in Flugrichtung vorne war, erhöhte sich die Reibung mit den AuslĂ€ufern der ErdatmosphĂ€re. Station und FĂ€hre wurden etwas langsamer – genug, um den Einschlag des zehn Zentimeter langen BruchstĂŒcks zu vermeiden. Dieses sollte die Station am Montag in einer ungefĂ€hrlichen Distanz passieren.“

Die „Zeit“ am 23.MĂ€rz dazu:

„Wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte, wurde die ISS mit dem zurzeit angedockten Space Shuttle „Discovery“ am Sonntag um 180 Grad gedreht. Dadurch wurde grĂ¶ĂŸerer Abstand zu einem rund zehn Zentimeter großen StĂŒck der oberen Stufe einer chinesischen Rakete geschaffen, das am Montag an der ISS vorbeifliegen sollte – ausgerechnet wĂ€hrend geplanter Wartungsarbeiten am Äußeren der Station.“

Ohne kritisches Hinterfragen dieser „zufĂ€lligen“ VorfĂ€lle durch die Wissenschaft, spielte man hier aus Houston der kurze Zeit spĂ€ter folgenden ESA-Konferenz im DarmstĂ€dter ESOC-Zentrum in einer transatlantischen Blödel-Komödie den Ball zu. Das Thema „Weltraumschrott“ wurde systematisch in der Weltpresse gehalten und diente als Kinderporno im Weltraum nun den geostrategischen Interessen von USA und EU.

Dazu kam, dass nur wenige Monate vor dem angeblich „Satelliten-Zusammenstoss“ am 11.Februar der Etat dieses „europĂ€ischen Observationsnetzwerkes fĂŒr Weltraumschrott“ durch die Minister der ESA-Mitgliedsstaaten bereits bewilligt worden war.

ETAT FÜR „SPACE SITUATIONAL AWARENESS PROGRAMME“ WAR BEREITS VOR „SATELLITEN-CRASH“ BEWILLIGT

Bereits Mitte November 2008, im Vorfeld der entscheidenen Konferenz der europĂ€ischen Weltraumagentur ESA am 25. und 26.November 2008 im Weltforum von Den Haag, war in einem mehr als merkwĂŒrdigen Zufall durch ESA und NASA vor der „Gefahr durch WeltraummĂŒll“ gewarnt und fĂŒr eine „internationale Zusammenarbeit zur EindĂ€mmung des All-gegenwĂ€rtigen Schrotts“ geworben worden.

Im Nachhinein Ă€usserst peinlich: der gutwilligen Presse sagte man vorab, was nachher am 11.Februar 2009 nie hĂ€tte passieren dĂŒrfen. Auch der Herr Heiner Klinkrad vom Institut fĂŒr Luft- und Raumfahrtsysteme der TU Braunschweig – nebenbei auch PrĂ€sident des „BĂŒros fĂŒr RaumfahrtrĂŒckstĂ€nde“ im ESOC-Zentrum, war mit von der Partie. Die „Epoch Times Kanada“ am 10. November 2008:

„Ein Gegenstand, nur wenig grĂ¶ĂŸer als 10 Zentimeter, hat da oben eine Wirkung, die Ihr Raumfahrzeug vollstĂ€ndig zerstören kann und es in eine Wolke von Wrackteilen zerlegt, was die Lage dort oben weiter verschlechtert“, sagte Heiner Klinkrad vom Institut fĂŒr Luft- und Raumfahrtsysteme der TU Braunschweig  und PrĂ€sident des BĂŒros fĂŒr RaumfahrtrĂŒckstĂ€nde des ESOC..
Das amerikanische Weltraum-Überwachungsnetz (SSN) spĂŒrt regelmĂ€ĂŸig ungefĂ€hr 13.000 katalogisierte GegenstĂ€nde von zehn Zentimetern oder grĂ¶ĂŸer auf..

Bei der Vernichtung von ĂŒber 200 Raumfahrtobjekten war meistens eine Explosion die Ursache, aber es gab auch drei unbeabsichtigte und zwei absichtliche ZusammenstĂ¶ĂŸe. Die gute Nachricht: bei den drei UnfĂ€llen entstanden nur je vier neue BruchstĂŒcke.

Im Februar dieses Jahres (2008) schossen die Amerikaner den gescheiterten Satelliten USA-193 ab, um zu verhindern, dass bei seinem Absturz dessen giftiger Treibstoff Menschen gefĂ€hrdet, sollte er in ein besiedeltes Gebiet fallen. Das wĂ€re auf sehr niedriger Höhe passiert, und alle registrierten TrĂŒmmer seien wieder in die AtmosphĂ€re eingetreten, so Klinkrad..

Jessica West, Mitarbeiterin bei Project Ploughshares (Pflugschare) und Chefredakteurin von Space Security 2008, sagte, das wachsende TrĂŒmmer-Problem „hat mehr mit rĂŒcksichtslosen Aktionen zu tun, mit der bewussten Zerstörung von GegenstĂ€nden”, als mit alltĂ€glichen Aktionen im Weltraum.

Doch gab es 2007 immerhin auch einen Erfolg: die Vereinten Nationen verabschiedeten Richtlinien zur Verringerung des WeltraummĂŒlls. Die Richtlinien waren vom IADC entwickelt worden. Eine Forderung aus den Richtlinien an die RaumfahrtlĂ€nder ist die „Vermeidung von absichtlicher Zerstörung und andere schĂ€dliche Aktionen”, sagte West.

„Internationale Zusammenarbeit ist unabkömmlich” um die absichtliche Produktion von WeltraummĂŒll zu beenden, die TrĂŒmmer zu reduzieren und dem Problem Herr zu werden, sagte Ram Jakhu, der auch Forschungsleiter fĂŒr Weltraumsicherheit 2008 ist.

Er forderte mehr technologische Forschung und bessere Kommunikation unter den LĂ€ndern. „Diese Art von Forschung sollte eine Verhandlungsbasis fĂŒr internationale VertrĂ€ge bilden, um die WeltraumtrĂŒmmer zu verringern, und auch bis zu einem gewissen Grad ein Verbot, WeltraummĂŒll zu produzieren”, ist Jakhu ĂŒberzeugt.“

Nicht nur widersprachen diese Feststellungen Anfang November 2008 sĂ€mtlichen nach dem „Satelliten-Crash“ am 11. Februar 2009 verlautbarten ErklĂ€rungen von ESA, NASA, Regierungen, Presse und akademischen Wissenschaftlern; auch war der umfangreiche Etat fĂŒr dieses neue weltraumgestĂŒtzte Überwachungsnetzwerk der ESA namens „Space Situational Awareness Programme“, welches die geladenen 300 Wissenschaftler und Experten Anfang April 2009 auf der ESA-Konferenz im ESOC-Zentrum in Darmstadt besprachen, jahrelang durch die EU-Regierungen sowie Washington strategisch geplant und vorbereitet worden.

Der“ Spiegel“ der Wirklichkeit ĂŒbte sich dazu am 16.Februar, 5 Tage nach dem „Zusammenstoss“ im All, wie immer seitenverkehrt in Nebulösem:

„Die PlĂ€ne fĂŒr dieses „Space Situational Awareness Programme“ hat die Weltraumbehörde am Montag vorgestellt. „Man muss in der Beobachtung noch sehr viel mehr tun“, sagte der Leiter der fĂŒr WeltraummĂŒll zustĂ€ndigen Esa-Abteilung, Jean- François Kaufeler. Das ganze wird ein teurer Spaß, so viel ist sicher: Eine erste Entwicklungsphase bis zum Jahr 2011 kostet 50 Millionen Euro. Dieses Geld ist bereits fest zugesagt. Wenn sich die Esa-Staaten dann entscheiden, das Programm fortzusetzen, kommen nach ExpertenschĂ€tzungen noch Kosten von einigen hundert Millionen Euro hinzu. „FrĂŒhestens im Jahr 2017 oder 2018 kann man mit dem fertig ausgebauten System rechnen“, sagt Esa-Experte Holger Krag..“

Daß es hier um weit mehr als nur die bereits „fest zugesagten“ 50 Millionen Euro ging, hatte bereits am 17.Oktober 2008 die österreichische ForschungsstaatssekretĂ€rin Christa Kranzl (SPÖ) ausgeplaudert.

Im Vorfeld der ESA-Konferenz am 25./26.November 2008 in Den Haag forderte Kranzl einen angemessenen Happen vom kommenden grossen Kuchen der zu erwartenden AuftrĂ€ge an den militĂ€risch-industriellen Komplex. Bei der Geldgeberkonferenz der Staatsminister aus den ESA-Mitgliedsstaaten wĂŒrden „wichtige Weichenstellungen und strategische Programmentscheidungen“ getroffen, so Kranzl. Vor allem in den Bereichen Telekommunikation, Satellitennavigation und Erdbeobachtung sei die Raumfahrt global ein Wachstumsmarkt. Kranzl:

„Bis 2020 rechnet man weltweit mit einem Umsatz von 300 Milliarden Euro.“

Zur gleichen Zeit witterte auch der französisch-deutsche staatliche RĂŒstungskonzern EADS Morgenluft, schwor aber „Nie wieder Festpreise!“

DIE STRATEGISCHE ZERSTÖRUNG DER ZIVILEN UNABHÄNGIGEN EUROPÄISCHEN WELTRAUMFAHRT UND WISSENSCHAFTEN DURCH EU UND USA

Die Grundlagen fĂŒr den Tod der zivilen EuropĂ€ischen Raumfahrt (Radio Utopie berichtete am 21.Juni 2008) hatte die sogenannte „EuropĂ€ische Union“ (EU) gelegt. Auf ein Stichwort Nicolas Sarkozys hin beseitigte im Sommer 2008 die EU handstreichartig, und ohne einen Funken zivilen Widerstands aus den Reihen der Wissenschaft, die UnabhĂ€ngigkeit der ESA, unterstellte diese der EU politisch, band die EuropĂ€ischen Raumfahrtwissenschaften ein in geostrategische sowie militĂ€rpolitische Konzepte und koppelte sie auf Gedeih und Verderb an USA und NASA.

Dazu gehörte auch die Neuausschreibung des Galileo-Deals, der Rausschmiss von „ESN Galileo Industries“ in Ottobrunn und die anschließende Neuvergabe an ein Konsortium von EADS und Boeing.

Vorher war die Inbetriebnahme der „europĂ€ischen Alternative“ zum amerikanischen GPS-System durch die EU (und mutmasslich durch die CDU-SPD-Regierung unter Merkel in Berlin) bewusst durch taktische Manöver hinausgezögert worden. Der fĂŒr 2008 geplante Start von Galileo verzögerte sich auf 2010, weil die EU keine Betreiberlizenz ausstellte. Dann wollte, so hiess es, Spanien „ein eigenes Kontrollzentrum“. Eine recht fragwĂŒrdige Meldung. Dann wieder verschob man das „Galileo“-Projekt, weil „die Finanzierung wankte“.

Aber anstatt dass die EU-Kommission ein fĂŒr die eigenstĂ€ndige Infrastruktur Europas so wichtiges System einfach kaufte, schwenkte sie 2007 plötzlich radikal um und verlangte auf einmal Betriebsgarantien vom Hersteller ESN Galileo Industries. U.a. hĂ€tte ESN offenbar auch fĂŒr FlugzeugabstĂŒrze durch Datenfehler haftbar gemacht werden sollen.

Hintergrund fĂŒr den plötzlichen Schwenk der EU war ein wenig bekanntes Abkommen zwischen BrĂŒssel und Washington vom Juli 2007. Es legt fest, dass das Galileo Transpondersignal auf der speziellen Wellenform MBOC („multiplexed binary offset carrier“) basierte, welches auch das zukĂŒnftige GPS-System III der USA benutzen wird. Das bedeutete nichts anderes als die Übergabe der angeblichen GPS-Alternative „Galileo“ in die HĂ€nde der US-MilitĂ€rs.

Bereits im Juni 2008 war die halbe deutsche Bundesregierung still und heimlich damit beschĂ€ftigt, im Vorfeld des EU-ESA-Treffens am 26.September 2008 die neue EU-Doktrin fĂŒr politisch-militĂ€risch gesteuerte Weltraumforschung und Raumfahrt nach französischen Vorgaben umzusetzen und vorzubereiten. Ganze Berliner Ministerien wurden dafĂŒr umgekrempelt und neu geordnet.

„Eine mögliche militĂ€rische Nutzung der zivilen GMES-Satelliten“ sei im GesprĂ€ch, hiess es. In der Tat wurden dann im Vorfeld auf der ESA-Konferenz am 25./26.November in Den Haag um die Finanzierung einer „neue Generation“ von GMES-Satelliten gerungen, sogenannten „Sentinels“.

Christoph Marischka, Informationsstelle Militarisierung (IMI), spÀter am 5.MÀrz 2008 in einem Interview:

„GMES kommt nach außen ganz zivil daher. Es geht darum, die Daten militĂ€rischer und ziviler Satelliten Europas fĂŒr ein gemeinsames Lagebild zu vernetzen. Damit sollen Umwelt, Seerouten und Infrastrukturen ĂŒberwacht werden. In Bremen hat GMES seinen wichtigsten deutschen StĂŒtzpunkt.

Ist das nicht schön?

Auch Polizei und Frontex wollen GMES einsetzen – gegen FlĂŒchtlinge und Demonstranten.

Wer macht GMES in Bremen?

GMES ist ein Netzwerkprojekt verschiedener Firmen und Forschungsinstitute: EADS, OHB, Jacobs University. Bremen bemĂŒht sich ja insgesamt, ein Kompetenzzentrum der Weltraumtechnologie zu werden. Projekte wie GMES geben dem einen zivilen Anstrich. Das sieht auf den ersten Blick nach Umweltschutz und Sicherheit aus, es geht aber eher um Sicherheit vor den BĂŒrgern.

Und um Frontex. Was ist das?

Frontex ist die EuropĂ€ische Agentur fĂŒr die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen. Frontex arbeitet mit Polizei, MilitĂ€r und Geheimdiensten zusammen und erstellt Risikoanalysen, die nicht öffentlich einzusehen sind. An den EU-Außengrenzen wie KĂŒsten arbeiten Frontex-Patrouillen mit der dortigen Polizei und dem MilitĂ€r zusammen, aber auch mit den Sicherheitsbehörden von angrenzenden LĂ€ndern wie Marokko oder Libyen. Frontex bewegt sich in einem weitgehend rechtsfreien Raum.“

Im Zuge der handstreichartigen Übernahme der ESA durch EU und militĂ€risch-industriellen Komplex verkĂŒndete am 9.Juli 2008 Karl von Wogau, christdemokratischer Abgeordnete im EU-Parlament:

„Wenn wir darĂŒber nachdenken, dann gehen wir von einem breiten Ansatz der Sicherheitsstrategie von Javier Solana aus, der die StreitkrĂ€fte betrifft, aber auch die kritischen Infrastrukturen der EuropĂ€ischen Union, die Außengrenzen der EuropĂ€ischen Union und humanitĂ€re EinsĂ€tze. Hier sehen wir, dass es immer wieder Defizite gibt, die mit dem Weltraum zusammenhĂ€ngen, dass es Defizite bei der satellitengestĂŒtzten AufklĂ€rung, bei der satellitengestĂŒtzten Telekommunikation und auch bei der satellitengestĂŒtzten Navigation gibt..

Wir haben die AufklĂ€rungssatelliten von Helios, dann die deutschen von SAR-Lupe, dann die italienischen von Cosmo-Skymed. Hier ist es unbedingt notwendig, dass die Bilder von diesen AufklĂ€rungssatelliten bei solchen EinsĂ€tzen tatsĂ€chlich auch unserem Satellitenzentrum in TorrejĂłn zur VerfĂŒgung stehen. Dann zum Zweiten auch das Projekt MUSIS, ein Projekt der Zukunft, wo ich in diesem Bericht die Forderung stelle, dass dieses Projekt MUSIS spĂ€ter in einen geeigneten europĂ€ischen Rahmen ĂŒberfĂŒhrt werden sollte. Dann die Frage der Satellitennavigation, das Projekt Galileo. Hier sagt der Bericht sehr deutlich, dass dieses Projekt Galileo auch fĂŒr militĂ€rische Operationen, Operationen der StreitkrĂ€fte in Zukunft zur VerfĂŒgung stehen sollte, denn unsere StreitkrĂ€fte, die solche Operationen planen und durchfĂŒhren, brauchen diese Orientierung durch Galileo..

dann brauchen wir eine WeltraumĂŒberwachung zum Schutz unserer Infrastruktur im Weltraum, zum Schutz unserer Satelliten. Hier sollte ein gemeinsames europĂ€isches System aufgebaut werden. Wir brauchen ein FrĂŒhwarnsystem fĂŒr ballistische Flugkörper und fĂŒr Fernmelde- und elektronische AufklĂ€rung….“

Dem antwortete der linke Abgeordnete Tobias PflĂŒger :

„Wir wollen eine zivile Nutzung des Weltraums und wollen, dass Galileo ein rein ziviles Projekt bleibt. Jetzt haben wir diese Verlagerung auf die Steuerzahler – 3,4 Milliarden Euro – mit dieser neuen Ausschreibung. Es heißt immer, man will ein von den USA unabhĂ€ngiges System. Jetzt ist es offensichtlich so, dass sich Boeing fĂŒr diese Ausschreibung interessiert. Also scheint auch das nicht mehr zu stimmen.“

Daß die Ablenkungsstrategie von EU und USA bezĂŒglich der neuen WeltraummĂ€chte Iran und Nordkorea als angebliche potentielle Angreifer mit Atomraketen auch ganz handfeste GrĂŒnde des Internationalen Rechts hat, darauf verwies die Bundesregierung in einer Antwort auf auf eine kleine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Alexander Bonde, Winfried Nachtwei und der Fraktion BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen bezĂŒglich der UnterstĂŒtzung des US-Raketensystems:

„Das Programm der USA zum Aufbau eines Systems zum Schutz vor strategischen ballistischen Raketen (Ballistic Missile Defence – BMD) verstĂ¶ĂŸt nach Auffassung der Bundesregierung nicht gegen bestehende rechtliche Regelungen zur Nutzung des Weltraums. Eine Stationierung von Waffen im Weltraum ist nach Kenntnis der Bundesregierung im Zusammenhang mit dem BMD- Programm der USA nicht geplant.“

OBAMA: RAUMFAHRT IST MASSENVERNICHTUNG

Gestern wandte sich US-PrĂ€sident Obama nicht nur gegen den Versuch Nordkoreas in die Epoche der Weltraumfahrt einzutreten; auch zog der US-PrĂ€sident sofort einen Zusammenhang mit dem Iran und den US-PlĂ€nen fĂŒr einen „Raketenschild“. Auch hier verglich er die Weltraumfahrt mit Massenvernichtung.

„Lassen Sie mich das klarstellen: IranÂŽs atomare und ballistische Raketen-AktivitĂ€ten stellen eine echte Bedrohung dar, nicht nur fĂŒr die Vereinigten Staaten, sondern fĂŒr IranÂŽs Nachbarn und unsere Alliierten“

Er lobte Polen und Tschechien, dessen Regierung der Stationierung von US-Raketensystemen zugestimmt hatten und erklĂ€rte,“solange wie die Bedrohung durch den Iran existiert“, werde man „voranschreiten“ mit dem Aufbau eines „defensiven“ Systems zum Abschuss von Raketen.

Wenn man jetzt, wie Obama selbst, die USA, NATO und die entsprechenden KrĂ€fte einen direkten Zusammenhang zwischen der zivilen Raumfahrt und der Massenvernichtung zieht, dann wird die strategische Bedeutung der Kontrolle ĂŒber den erdnahen Weltraum deutlich. Was aber militĂ€risch-industrieller Komplex und seine Zuarbeiter in USA und EU stets geflissentlich verschweigen:

Der Weltraum gehört keinem und keiner hat das Recht ihn militÀrisch oder kommerziell zu nutzen.

DER WELTRAUM GEHÖRT KEINEM

Das Weltraum-Abkommen der Vereinten Nationen, von der Generalvollversammlung am 19.Dezember 1966 beschlossen, besagt:

ARTIKEL I

Die Erkundung und der Gebrauch des Weltraums, eingeschlossen den Mond und andere Himmelskörper, ist fĂŒr das Wohlergehen aller LĂ€nder durchzufĂŒhren, unbeachtet dem Grad ihrer wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Entwicklung, und ist das Gebiet der gesamten Menschheit.

Der Weltraum, eingeschlossen den Mond und andere Himmelskörper, ist frei zur Erkundung und den Gebrauch durch alle Staaten ohne jede Art der Diskriminierung, auf der Bases der Gleichheit und in Übereinstimmung mit internationalem Recht, und es herrscht freier Zugang zu allen Gebieten auf Himmelskörpern.

Es herrscht Freiheit zur wissenschaftlichen Forschung im Weltraum, eingeschlossen den Mond und andere Himmelskörper, und Staaten haben eine internationale Kooperation in solchen Forschungen zu erleichtern und zu ermutigen.

ARTIKEL II

Der Weltraum, eingeschlossen der Mond und andere Himmelskörper, ist kein Subjekt nationaler Aneignung durch HoheitsansprĂŒche, Nutzbarmachung oder Besetzung, oder irgendeiner anderen Art.“

USA, EU UND NATO VERSUCHEN UNO-WELTRAUMABKOMMEN VON 1966 ZU KIPPEN

Weder die USA, noch die EU, noch China, Russland, Indien und Japan und schon gar nicht die bereits jetzt in unbekannter Anzahl im Weltraum operierenden Konzerne halten sich an die im Weltrecht des UNO-Abkommens festgelegten Bestimmungen zur Nutzung des Weltraums. Nun versuchen die USA offen – nach jahrelangem, brutalem Bruch der Menschenrechte im Zuge des Weltkrieges – das unliebsame Weltrecht auf friedliche Nutzung des Weltraums durch jeden Staat ganz loszuwerden.

Der nordkoreanische Satellitenstart soll nun als Argument fĂŒr eine weitere „Bestrafung“ des Staates dienen. EU und NATO schlossen sich der Position der USA an. im selben Atemzug sollen die illegalen PlĂ€ne der USA, NATO und EU, mit ihrem militĂ€rpolitischen Instrument der ESA, fĂŒr ein gemeinsames Überwachungssystem des erdnahen Weltraums „wegen dem Weltraumschrott“ unter den blinden Augen der Akademien, der UniversitĂ€ten und honorigen Wissenschaftsgrössen weitergehen.

Einstein hat einmal gesagt, es gebe nur zwei Dinge die unendlich seien: der Weltraum und die Dummheit des Menschen. Allerdings sei er sich, was den Weltraum angehe, nicht ganz sicher.

Was meinen Sie – hatte Einstein Recht?

(…)

Artikel zum Thema:
01.04.2009 US-Spionage-Flugzeuge finden in Nordkorea einen Satellit
13.02.2009 „Zusammenstoss“ der WeltraummĂ€chte vor Sitzung von UNO-Weltraumausschuss
21.07.2008 Unser System: Das Ende der zivilen EuropÀischen Weltraumfahrt