Vierundsechzigste Montagsdemonstration in Stuttgart

Der Widerstand gegen das Industrie- und Regierungs-Programm „Stuttgart 21“ (S21) in Baden-WĂźrttemberg hält auch 33 Tage vor der Landtagswahl unvermindert an. Heute startete um 18 Uhr die 64. Montagsdemonstration des „AktionsbĂźndnis gegen Stuttgart 21“ auf dem Arnulf-Klett-Platz direkt vor dem alten Hauptbahnhof. Als Redner der Auftaktkundgebung sprechen u.a. die Kabarettistin Christine Prayon und der Schriftsteller Rainer Wochele. Anschließend zieht die Montagsdemo zum Schloßplatz, wo um 19 Uhr der traditionelle Schwabenstreich stattfindet.

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Militante S21-Befßrworter sägen am Widerstandsbaum

Die Hetze von Pfarrer Bräuchle & Co. zeigt Wirkung In der vergangenen Nacht gegen 2.00 Uhr haben zwei junge ‚Pro-ler‘ den Widerstandsbaum der ParkschĂźtzer im Mittleren Schlossgarten angesägt. Die Täter sägten den Stamm der jungen Hainbuche von zwei Seiten her an und und durchtrennten damit einen so großen Anteil der lebenswichtigen Nährstoffbahnen im Splintholz, dass der Baum nach Expertenmeinung eingehen wird. Die Täter wurden von aufmerksamen ParkschĂźtzern Ăźberrascht und flohen. Einer der Täter konnte gestellt werden und wurde der Polizei Ăźbergeben. Der Baum wurde von Schauspieler Walter Sittler im Jahre 2009 als Symbol des Widerstands gespendet. Er steht fĂźr den Willen der BevĂślkerung, den Mittleren Schlossgarten zu erhalten.

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Geplanter Polizeieinsatz in Stuttgart

Nachdem die geplante Baumverpflanzung inkl. eines Polizeigroßeinsatzes am Stuttgarter Hauptbahnhof im Rahmen von Stuttgart 21 am 4.2. durch die massive Mobilisierung der Stuttgarter ParkschĂźtzer (1) verhindert wurde, hat das KommunikationsbĂźro „Bahnprojekt Suttgart-Ulm“ heute in einer Pressekonferenz angekĂźndigt, die Baumverpflanzungen ab morgen 8.2.2011 durchzufĂźhren.

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S21-GegnerInnen in Stuttgart vor Gericht

Anklage wegen Besetzung des Abrissbaggers am Nordflügel Heute wurden sechs Aktivistinnen und Aktivisten von ROBIN WOOD und von den Parkschützern einkommensabhängig zu 15 Tagessätzen von 5 bis 20 Euro verurteilt. Die Angeklagten werden Berufung einlegen, obwohl diese bei bis zu 15 Tagessätzen erschwert ist: Es besteht eine sogenannte „Annahmeberufung“,

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