Das Weiße Haus will die Befugnis behalten, Mobilfunknetzwerke abzuschalten

Im Jahr 2005, inmitten von Berichten darüber, dass die Bombenattentäter in der Londoner Untergrundbahn Mobiltelefone als Auslöser benützt hatten, führte das Weiße Haus insgeheim die Standard Operating Procedure (SOP – normierte Vorgangsweise) 303 ein, die der Regierung die Möglichkeit gab, von sich aus alle Mobilfunknetze in einem Bereich nach eigener Wahl abzuschalten, wenn sie das für nötig befindet.

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Der Folterbericht des Senats verschwindet

Die durch ISIS ermöglichte willkommene Ablenkung bedeutet, dass das Thema Gaza, welches kürzlich von den Israelis verwüstet wurde, weitgehend aus den Massenmedien verschwunden ist, was Benjamin Netanyahu ermöglicht hat, noch mehr Land auf der West Bank für neue Siedlungen zu stehlen. Und erinnern Sie sich an MH-17? Noch immer eine offene Frage, wer es getan hat, und niemand schert sich mehr darum.

DER 11. SEPTEMBER: Die Kommandokette

Eine der entscheidenden Frage bezüglich der Attentate des 11. Septembers 2001 ist nun: war die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika, nach Jahrzehnten der Aufrüstung, der permanenten Gefahr eines Atomkrieges und eines Luftangriffs, an diesem Tage nun so hilflos und überfordert wie sie es nachher darstellte? Oder gab es sehr wohl eine funktionierende Kommandokette? Und wenn ja, wo hatte diese ihre Zentrale?

An der finsteren Seite arbeiten

Anders gesagt, die Schmerzen und Erniedrigung, die wir den Gefangenen zufügten – darunter die Wasserfolter (“waterboarding”), Schlafentzug, extreme Stresspositionen, an die Wand Schleudern und vieles weitere in dieser Art („an der finsteren Seite arbeiten,“ wie Dick Cheney das infam bezeichnete) – ergaben wenig oder gar keine Information, die wir tatsächlich nutzen hätten können. Wir folterten, wir quetschten diese Männer und Frauen aus für nichts.

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