Vereinigte Staaten von Amerika schimpfen Russland, weil es den syrischen Präsidenten eingeladen hat

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Weißes Haus: mit dem Empfang ermutigt Russland Assad

Das erste Mal seit dem Beginn des Kriegs in Syrien hat Präsident einen Besuch im Ausland gemacht, indem er am Dienstagabend in Moskau eintraf, um die anhaltende russische Unterstützung in dem Kampf gegen ISIS zu besprechen.

Die Regierungsvertreter der Vereinigten Staaten von Amerika drückten Empörung über den Besuch aus und sagten, dass Russland Assad “ermutigt,” indem es ihm diesen Besuch gestattet, und behaupteten, dass das im Widerspruch stehe zu Russlands früherer Unterstützung einer Übergangsregierung. Sie sagten auch noch, dass der Krieg durch diesen Besuch verlängert wird.

Aus der Sicht Russlands ist Assads Besuch allerdings nicht besonders widersprüchlich, da die Länder seit Jahrzehnten Verbündete sind und im Krieg gegen ISIS gemeinsam kämpfen. In der Tat präsentierten russische Regierungsvertreter das als Hoffnung in dem anhaltenden Konflikt, und informierten die Führer von Saudiarabien, Jordanien und der Türkei nach dem Besuch.

Russland hat früher eine Übergangs-Einheitsregierung vorgeschlagen, aber eine, in der Assad und seine Fraktion vertreten ist. Assads Verbündete haben sich offen dafür gezeigt, aber die mit den Vereinigten Staaten verbündeten Rebellen, die auch vertreten sein sollten, waren dagegen, und nachdem diese Gruppierungen tatsächlich Krieg gegen Russland geschworen haben, ist dieser Plan wahrscheinlich gestorben.

Orginalartikel US Slams Russia for Allowing Syrian President to Visit vom 21. Oktober 2015

Quelle: http://antikrieg.com/aktuell/2015_10_22_vereinigte.htm