Die Chronik des Neoliberalen Irrsinns – Oktober 2010

Das Jahr 2010 neigt sich seinem Ende zu und allmĂ€hlich verklĂ€rt sich der Blick auf das Vergangene. Damit aber das weihnachtliche Vergeben und Vergessen nicht allzu großzĂŒgig ausfĂ€llt, hat der Politologe und Philosoph Egbert Scheunemann auch in diesem Jahr mit seiner „Chronik des neoliberalen Irrsinns“ eine sowohl subjektive wie informative Jahres-Chronik erstellt, die Radio Utopie in monatlichen Kapiteln dokumentiert.  Nicht alle Meinungen und Auffassungen des Autors mĂŒssen dabei mit denen der Redaktion ĂŒbereinstimmen. Die ersten fĂŒnf Jahre der „Chronik des Neoliberalen Irrsinns“ (2003-2008)  sind bereits als Buch erschienen. Die Chronik 2010 ist hier im Original als PDF zu lesen.

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Einige Gedanken zum Wohlstand unserer Gesellschaft

Was ist eigentlich Wohlstand? Wie messen wir diesen? Oder wie hoch muss die Anzahl der zufriedenen BĂŒrger sein, damit wir von einer Wohlstandsgesellschaft reden können? Bei Wikipedia (1) ist unter anderem folgender Satz zu finden: „Im Rahmen politischer Entscheidungen und Wirkungsweisen wird bislang meist der materielle Wohlstand bzw. das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf als Indikator fĂŒr materiellen Wohlstand berĂŒcksichtigt. Weitere Wohlstandsindikatoren sind der Engel-Koeffizient und der Human Development Index.“