Afghanistan: Isaf sah Mord an UNO-Mitarbeitern stundenlang tatenlos zu

Das Attentat in Kabul erfolgte durch „Bewaffnete in Polizeiuniformen“. Die NATO-Besatzungstruppen taten nichts. Sagen sie. New York: UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon berichtete gestern, im Besein von Angehörigen der in Kabul Getöteten, vom Hergang des Geschehens am frühen Mittwoch. Wie  Ban mitteilte, reagierten weder afghanische Stellen noch die Isaf-Besatzungstruppen in ihrem Hauptquartier auf die Hilferufe der überfallenen 34 UNO-Mitarbeiter im Bakhtar-Hotel – über eine Stunde lang, mitten in Kabul. Angegriffen wurde das Quartier der Vereinten Nationen, so heisst es, nur durch drei Attentäter, welche wieder einmal den unfassbarsten Terminus aller Medien-Manipulationen auf den Plan riefen; statt „Polizisten“ hiessen die Attentäter wieder einmal „Bewaffnete in Polizeiuniformen“. Ganze zwei UNO-Sicherheitsbeamte stellten sich ihnen entgegen und schlugen diese eine Stunde lang zurück, bis sie fielen.

Categorized as: AktuellesHintergrund, Analyse

Einigung mit Atommächten: Iran stimmt Uran-Anreicherung in Russland zu

Die Kriegsdrohungen gegen die Islamische Republik am Persischen Golf sind seit heute obsolet. Denn der zusammmen mit der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA in Wien ausgehandelte Deal zwischen den Atommächten und der Islamischen Republik über den Betrieb eines nachvollziehbar zivilen Atomenergie-Programms im Iran steht vor einem Erfolg.

Categorized as: Allgemein

Pakistan schliesst sich enger an die asiatischen Nachbarn an

Der pakistanische Regierungschef Yousaf Raza Gilani weilt zur Zeit in Peking. Dort finden Gespräche der Mitglieder der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) statt, die ihren Sitz in der chinesischen Hauptstadt hat. China, Russland, Usbekistan, Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan sind Vollmitglieder und Pakistan, Indien, Iran und die Mongolei sind Beobachter. Gilani traf sich dort mit dem russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin. Wie es heisst, will Pakistan eine aktivere Rolle spielen, weil es zu dieser Region gehöre. (1)

General Petraeus baut sich eigenen Geheimdienst in Afghanistan/Pakistan auf

Der Chef vom United States Central Command (CENTCOM) gründet The Center for Afghanistan Pakistan Excellence General David H. Petraeus (1), Chef vom United States Central Command (CENTCOM) (2) wird sich einen eigenen Sicherheitsdienst aufbauen. Unter dem klangvollen Namen Schulungszentrum für Offiziere, verdeckte Agenten und Analysten wird diese Tatsache bagatellisiert. Das Schulungszentrum konzentriert sich auf Afghanistan und Pakistan und ist vorläufig für einen Zeitraum von zehn Jahren eingeplant.

Categorized as: Hintergrund, Analyse

Apocalypse Now: America the beautiful

Sie stellen keine drei Prozent der US Bevölkerung und haben doch dreißig Prozent der Macht. Ihre Familien gehören in der Regel zu jenen 20 Prozent Amerikanern, welche über 50 Prozent des nationalen Vermögens für sich beanspruchen. Das unterste Fünftel dieser Skala erreicht gerade einmal drei Prozent. Noch verheerender ist der Einfluss dieser selbsternannten „Oberschicht“ für das politische Denken der US- Amerikaner. Ihre elitäre Denkweise machen gut 50 Prozent der US Bürger zu ihrer politischen Überzeugung.

Categorized as: Politik, Diplomatie

USA: Gnadenakt nach fast einem halben Jahrhundert

Friedliche Protestteilnehmer gegen Rassendiskriminierung von 1963 erhalten Rehabilitation in Birmingham Im Mai 1963 kam es in Birmingham, Alabama, zu gewaltlosen Protesten der schwarzen Bevölkerung gegen die Rassendiskriminierung.

Categorized as: Aktuelles