Spannung in Ostafrika: Attentat in Uganda, Haftbefehl gegen Machthaber im Nord-Sudan

Uganda ist Einsatzgebiet westlicher Truppen, die dort die Wirtschaftsinteressen ihrer Staaten vertreten. Gestern kam es dort in der Hauptstadt zu einem scheinbar völlig sinnlosen und willkĂŒrlichen Massaker. Ins Spiel gebracht wurde sofort das weit entfernte Somalia, wĂ€hrend in der Presse das benachbarte und vom Stellvertreterkrieg der GroßmĂ€chte bedrohte rohstoffreiche Sudan peinlichst verschwiegen wurde. Heute nun sprach der Internationale Gerichtshof in Den Haag einen Haftbefehl gegen den Machthaber im Nord-Sudan aus. In Kampala, der Hauptstadt von Uganda, explodierte am Abend des 12.Juli inmitten einer Menschenmenge ein Sprengsatz. Ein weiterer in einem Ă€thiopischen Restaurant im Kabalagala Bezirk, der als Ă€thiopisches Dorf bezeichnet wird.Vor der GaststĂ€tte waren vor einem Bildschirm viele Menschen – darunter mehrere AuslĂ€nder – versammelt, um des Endspiel der Fussball-Weltmeisterschaft 2010 zu verfolgen. Mindestens 70 Personen wurden nach ersten Berichten getötet und 60 weitere verletzt.

Kein australischer Uran-Verkauf an Indien

Die Regierung in Neu-Dehli lehnt nach wie vor eine Unterzeichnung des Atomwaffensperrvertrages ab – wie sein Grenznachbar Pakistan. Die zwei asiatischen Nachbarn stehen sich wie KampfhĂ€hne im Ring gegenĂŒber, gezĂŒchtet und angefeuert durch diverse westliche Politik. Im Gegensatz zu anderen westlichen LĂ€nder einschliesslich Russland verzichtet die australische Regierung auf gewinnbringende GeschĂ€fte mit Neu-Dehli und bleibt dabei: Indien bekommt kein Uran geliefert, auch nicht fĂŒr zivile Einsatzzwecke, da die Regierung den Nuclear Non-Proliferation Treaty (NPT) nicht unterzeichnen will.

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Der Krieg ist abgesagt: US-Regierung beschliesst keine verschÀrften Sanktionen gegen Iran

Russland und China sind sich einig, dass Diplomatie der bessere Weg ist, die USA nun auch, um keine Niederlage auf der nĂ€chsten Sitzung des Weltsicherheitsrates zu kassieren. Die Regierung in Washington hat beschlossen, keine weiteren Sanktionen gegen die Regierung in Teheran zu beschliessen. Als BegrĂŒndung wird angegeben, dass man mit dieser HĂ€rte nur unnötigerweise das iranische Volk treffen und dass das nicht im Sinne der USA liegen wĂŒrde.

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