Studenten-Proteste in London: “NEIN” zur Finanzmonarchie Großbritannien

London: Das Kapital erwĂŒrgt den Staat. Die StudiengebĂŒhren klettern  auf umgerechnet rund 900 Euro im Monat. Die Studentenproteste halten an. Im Vereinigten Königreich der Banken protestieren die Studenten gegen das finanzielle Bildungsverbot fĂŒr Nichtprivilegierte. Die kapital-gesteuerte Informationsindustrie hetzt, verschweigt und betrĂŒgt, wie sie nur kann. Die „Parteien“ gibt es nicht mehr. Die „Gewerkschaften“ gibt es nicht mehr. Die FunktionĂ€re jeder vermeintlich politischen und sozialen Organisation verraten die eigenen Mitglieder. Großbritannien als Fallbeispiel der neuen kapitalistischen Sowjetunion namens „EuropĂ€ische Union“. Bilder aus einer Finanzmonarchie, vom gestrigen Tage:

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Studenten besetzen Parteizentrale in London

Nach dem angekĂŒndigten „Sparkurs mit der Axt“ und der AnkĂŒndigung die StudiengebĂŒhren in Großbritannien um 300% zu erhöhen, hatten Studentenorganisationen und soziale VerbĂ€nde zu Demonstrationen aufgerufen (1). Mehr als 52.000 Menschen beteiligten sich bis zum Nachmittag an den Protesten. Die Jugend in Großbritannien ist aufgebracht und wollen die MĂ€r von vermeintlich notwendiger Staatsverschuldung nicht mehr hören. WĂ€hrend die NUS (national voice of students) zu friedlichen Protesten aufrufen, haben aktivistische Gruppen fĂŒr zivilen Ungehorsam plĂ€diert. Am Ende war es – wie selbst indymedia.london es formuliert (2) – eine „national demolition demonstration“.