Kriegs-Symbole an Whitehall: Treueeide, Baskenmützen und Medaillen vor das verschlossene Tor

Ben Griffin diente im Fallschirm-Regiment und in der Sondereliteeinheit SAS, wo er Operationen in Nord-Irland, Mazedonien, Afghanistan und im Irak durchführte. Kieran Devlin diente bei den Royal Engineers und wurde im Golfkrieg und in und Nordirland eingesetzt. John Boulton war Angehöriger des Armoured Corps und führte Operationen in Zypern und Afghanistan aus. Alle drei sind Mitglieder der Friedensorganisation Veterans for Peace UK in Grossbritannien.

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Hereinspaziert und Baum gepflanzt – auf australischem hochgeheimen Militärstützpunkt für Sonderkommandos

Obwohl sich die Friedensaktivisten der Antikriegsgruppe Swan Island Peace Convergence jedes Jahr zu Protesten gegen die Beteiligung der australischen Regierung an dem Afghanistankrieg vor dem Swan Island-Militärstützpunkt auf der Halbinsel Bellarine in Queenscliff im Bundesstaat Victoria versammeln, war weit und breit kein Sicherheitspersonal zu sehen. Die Militäranlage wird als Trainingsgelände für Sondereinheiten des Special Air Service und dem Geheimdienst Australian Secret Intelligence Service genutzt.

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Libyen-Einsatz deutscher Soldaten: Das verfassungsklägliche Placebo Bundestag

Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen kündigt wegen des im Februar ohne Beteiligung des Parlamentes erfolgten Einsatzes deutscher Soldaten in Libyen Verfassungsklage gegen die Regierung an. Dabei stellt sie keine einzige diesbzüglich von der Regierung aufgestellte Behauptung der Regierung in Frage. Die Linksfraktion ist noch konsequenter: sie tut überhaupt nichts oder sabotiert sich selbst und arbeitet in Teilen der Regierung sogar direkt zu. Dabei entsteht vor dem Gerichtshof der Öffentlichen Meinung der Eindruck eines Parlamentes, in dem die einen selbstbewusst lügen, die anderen nichts als wegrennen und der überwiegende Teil nicht einmal lesen kann oder will. Im Libyen-Krieg spielt die deutsche Republik bekanntlich die entscheidende Rolle. Nicht umsonst tagten gestern die Aussenminister der Nato-Mitgliedsstaaten in Berlin. Nicht umsonst standen anschließend US-Außenministerin Hillary Clinton und die deutsche Kanzlerin Angela Merkel (wie immer mit den Händen penetrant ihre Pyramide formend) skurril lächelnd vor den Kameras. Nicht umsonst bekundete die nach verheerenden Wahlniederlagen der CDU innenpolitisch auf sehr dünnem Eis stehende Merkel ihre „uneingeschränkte“ Unterstützung (1) für die Ziele der uneingeschränkte Kriegsvollmacht UN Resolution 1973, welche die Grundlage für den uneingeschränkten Krieg in Libyen darstellt. Nicht umsonst. Oder doch?