Was Israel in Jerusalem vor hat

Im Umgang mit der Gewalt – kein Gemeinwesen kann tolerieren, dass täglich Unschuldige auf seinen Straßen erstochen werden – hat Netanyahu sehr wenig zu bieten. Immerhin hat er sich geweigert, mit den Palästinensern in Jahren der relativen Ruhe (zum Beispiel wurde 2012 kein einziger Israeli durch palästinensische Gewalt getötet) zu verhandeln, also wird er damit nicht jetzt beginnen. Die Zerstörung von Häusern von Terroristen wurde als Mittel der Abschreckung wieder eingeführt, ein Jahrzehnt, nachdem die israelische Armee selbst unter Generalstabschef – jetzt Verteidigungsminister – Ye’elon offiziell empfahl, derartige Abrisse zu stoppen. Allerdings mit einem Unterschied: jetzt hat sich Israel das Recht angeeignet, nicht nur die Häuser abzureißen, sondern auch ihren Grund und Boden zu beschlagnahmen. Und das ist maßgeblich.

Die israelische Heilsfront

Das Land ist in existentieller Gefahr. Nicht von auĂźen, sondern von innen. Jetzt ist eine israelische Heilsfront notwendig. Wir haben nur dieses eine Land. ZU ALLERERST muss das volle AusmaĂź der Katastrophe erkannt und die volle Verantwortung dafĂĽr ĂĽbernommen werden. Die FĂĽhrer, die verloren haben, mĂĽssen gehen. Im Kampf um das Leben des Staates gibt es keine zweite Gelegenheit.

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