Stark wie der Tod

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Die Wahrheit ist, dass die israelische Armee keine Antwort auf den gewaltfreien Widerstand hat. In solchen Kampagnen haben die Palästinenser alle Karten in der Hand. Die öffentliche Meinung in der Welt verurteilt Israel und lobt die Palästinenser. Also antwortet die Armee mit Beschuss, um die Palästinenser dazu zu bringen, mit Gewalt zu reagieren. Damit kann die Armee umgehen.

Ein Führer ohne Ruhm

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Als Arafat (wie ich glaube) ermordet worden war, gab es offenbar zwei Kandidaten für seine Nachfolge: Mahmoud Abbas und Farouk Kaddoumi. Beide gehörten zur Gründergeneration der PLO. Kaddoumi war weit extremer: Er glaubte nicht, dass Israel jemals Frieden schließen werde, und er bewunderte das syrische Regime von Hafez al-Assad. Die Führung der PLO wählte Abbas.

Ein bewaffnetes Ghetto

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In der israelischen Ausgabe der New-York-Times war ein großer Teil der ersten Seite für ein Bild einer palästinensischen Mutter genommen, die um ihr Kind trauert – und nicht ein Bild mit den 3 Geiseln.
Aber als den drei Müttern, die zu Propagandazwecken zur UN-Menschenrechts-Kommission nach Genf geschickt worden waren, ein kühler Empfang gewährt wurde, war die israelische Regierung erstaunt. Delegierte waren mehr an den Menschenrechtsverletzungen durch Israel interessiert als an den Geiseln – für viele Israelis ein weiteres offensichtliches Beispiel für Antisemitismus in der UN.

Ein schändliches Kapitel

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Seit Jahren haben wir israelische Sprecher verkündigen gehört, dass es keinen Sinn habe, mit dem halben palästinensischen Volk Frieden zu schließen und mit der andern Hälfte weiter Krieg zu führen. Mahmoud Abbas ist ein „ gerupftes Huhn“, wie Ariel Sharon einmal taktvoll sagte. Es ist die Hamas, mit der man rechnet. Und Hamas plant einen zweiten Holocaust.