Heim in den Verantwortungsbereich

Der leitende Militärdiktator der USA General David Petraeus, wahlweise als zukünftiger Präsident oder nächster Chef des Vereinigten Generalstabes gehandelt, will den „Verantwortungsbereich“ seines Zentralkommandos auf das Westjordanland und den Gazastreifen ausdehnen. Just heute nun schlägt zum Besuch der EU-Aussenbeauftragten Catherine Ashton in Israel angeblich eine aus dem Gazastreifen abgefeuerte Rakete ein und tötet einen Menschen. Absender der Einladung zum nächsten Massenmord an Palästinensern: angeblich eine bisher nie gekannte Gruppe namens „Ansar al Sunna“, welche sich per sms zur Tat bekennt. Dieser Name ist namensgleich zu einer vermeintlichen Gruppierung, welche laut Angaben von US-Militärs und deutschen Behörden im April 2007 gleichzeitig im Irak die Terrororganisation „al-Qaida“ bekämpfte und in Deutschland als Teil von „al-Qaida“ mit Anschlägen drohte. Obwohl noch nie jemand von dieser vermeintlichen in Gaza operierenden Palästinenser-Fraktion namens „Ansar al Sunna“ gehört hat, wird diese nun von Kriegspropagandisten in den orwellschen Wahrheitsministerien der Informationsindustrie als schon immer existierende neue Realiät verkauft. Derweil freuen sich manche immer, wenn in Israel Raketen einschlagen, ohne dabei irgendetwas zu begreifen. Die rechtsradikale Regierung Netanjahu droht bereits mit einer „starken“ Antwort.

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Dubai: Hamas-Führer Mahmoud al-Mabhouh von Profikillern ermordet – Polizei schaltete Interpol ein

Die Sicherheitsbehörden der Vereinigten Arabischen Emirate sind den Mördern auf der Spur – Racheakte der Hamas wären das gefundene Fressen für Israel. Mahmoud al-Mabhouh (Mahmud Abdul Raouf Hassan), ein ranghoher Hamas-Führer und einer der Gründer der Al-Qassam-Brigaden, die auf der EU-Liste der Terrororganisationen steht, wurde am 20.Januar, einen Tag nach seiner Ankunft in Dubai ermordet.

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Gaza überflutet, nachdem Israel die Schleusentore öffnete

Israel hat die Schleusentore von einem der Dämme im östlichen Teil des Gazastreifens geöffnet und so palästinensische Häuser unter Wasser gesetzt und schweren Schaden verursacht. Die israelischen Behörden öffneten die Schleusentore ohne vorherige Warnung oder Absprache mit den lokalen Behörden in Gaza und erschreckten die Bewohner, wie der TV-Korrespondent im Gazastreifen Montagabend berichtete.

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Netanyahu pflanzt einen Baum

„Man sieht das palästinensische Westjordanland vor lauter israelischen Bäumen nicht.“ Kaum war das Treffen mit dem Nahost-Sondergesandten George Mitchell des US-Präsidenten Obama in Jerusalem zur Belebung der Friedensgespräche vorbei, hatte sich der Premierminister Benjamin Netanyahu eine besonders höfliche Geste ausgedacht, um die Welt vor den Kopf zu stossen.

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Israel erstellt Anti-Goldstone-Bericht für Vereinte Nationen und zahlt Entschädigung für UNO-Schäden im Gazakrieg

Israel hat eine Gegendarstellung zu dem UNO-Bericht vorbereitet, in dem sein Verhalten in dem Gaza-Krieg „getadelt“ wurde, sagte ein israelischer Beamter am Sonntag. Bei dem erwähnten Bericht handelt es sich um Untersuchungen zum Aufdecken von Kriegsverbrechen der israelischen Armee während der Operation „Gegossenes Blei“ im vergangenen Jahr. Richard Goldstone hatte im Auftrag des UN-Menschenrechtsrates die Leitung der Untersuchungskommission – die United Nations Fact Finding Mission on the Gaza Conflict – übernommen. Der Bericht wurde im September 2009 veröffentlicht.

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