Generalinspekteur der Bundeswehr a.D. Harald Kujat und Hans-Christian Ströbele fordern neue Anti-Kriegsbewegung

Die Bundeskanzlerin am Sarg deutscher Soldaten. Wieviel junge Männer schickt sie eigentlich noch in den Krieg und wofür sterben diese Soldaten? Diskussionsrunde mit Harald Kujat, Viersterne-General, Generalinspekteur der Bundeswehr a.D. und Hans-Christian Ströbele, stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen in der Sendung „Was erlauben Strunz“ von n24 vom 27.4.2010, moderiert von Claus Strunz

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Kurzer Prozess: NATO ändert ihre Sprache in Afghanistan

ICOS-Bericht offenbart Fiasko in Afghanistan: NATO-Truppen hinterliessen nach der Operation Moshtarak in Marjah verbrannte Erde und eine Bevölkerung, die nach einer Meinungsumfrage des Denkinstitutes zu 71% Prozent die alliierten Verbände aus ihrem Land abziehen sehen wollen – die US-Soldaten im Kampfgebiet wissen nicht, gegen wen sie eigentlich kämpfen In Afghanistan wird die grosse Kandahar-Offensive der NATO-Streitkräfte unter Führung des US-Militärs vorbereitet und läuft auf vollen Hochtouren. Dazu sind seit Monaten neben anderen Massnahmen auch getarnte Spezialeinheiten rund um die Stadt zusammengezogen worden, um im Vorfeld zur Entschärfung der Situation Aufständische ausfindig zu machen. Wie es hiess, sei in den letzten Tagen und Wochen die Anzahl der politischen Morde und der Anschläge in der Region um die Stadt beträchtlich angestiegen.

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Afghanische Demonstranten jagten sechzehn NATO-Öl-Trucks in die Luft

Im Osten Afganistans kam es zu starken Protesten gegen die ausländischen Truppen wegen weiterer Verluste unter der Zivilbevölkerung, Radio Utopie berichtete am 23.April über den tödlichen Einsatz von US-Streitkräften in einem Wohnhaus in Lugar. (1) Die Proteste der afghanischen Bevölkerung gegen die US- und NATO-Truppen weiten sich aus. In der Gegend von Kulangar in der Provinz Lugar (Logar) wurden am Sonnntag, den 25.April sechzehn grosse NATO-Trucks, die Öl transportierten und über die Nachschubroute die Grenze von Pakistan überquert hatten, auf der Autobahn in die Luft gesprengt.

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OPERATION PRINZ: Im Dienste der Staatssicherheit

In Berlin ist eine Spionageaffäre ausgebrochen, deren Umfang und Brisanz noch nicht abzusehen ist. Klar erscheint, dass zwei einflussreiche Fraktionen im Machtapparat des wichtigsten EU-Mitgliedsstaates gegeneinander antreten. In die Affäre verwickelt: die alte SPD-Nomenklatura um ex-Kanzler Gerhard Schröder und seinen damaligen Geheimdienstkoordinator Frank-Walter Steinmeier, sowie deren langjähriger gemeinsamer Vertrauter: Detlef W.Prinz, Journalist, IG-Metall-Sprecher, DGB-Vorstandsmitglied, dann Medienunternehmer und Mann im Hintergrund der SPD. Der „Focus“ veröffentlichte gestern am Vormittag eine höchst brisante Story. Was an der Story am Meisten erstaunte, war das, was ihr folgte: das gewisse Nichts. Schweigen. Totenstille. Alles wartete. Nur worauf?

Neue Todesopfer durch US-Militär in Afghanistan – Hunderte blockierten Autobahn Lugar – Kabul

Bei einem Militäreinsatz der ISAF-Truppen starben am 23.April zwei US-Soldaten und fünf afghanische Männer aus Lugar Nach Angaben von Presseberichten gingen am Freitag, den 23.April Hunderte von afghanischen Bürgern auf die Strassen und blockierten die Autobahn zwischen Kabul und Lugar, nachdem sich im Kreis Kala-e Seydan in Lugar ein tödlicher Zusammenstoss mit US-Soldaten ereignet hatte. Sie hätten Autoreifen in Brand gesteckt und gegen die NATO in ihrem Land zum Widerstand aufgerufen.

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Russische Schwarzmeerflotte sicherte sich für weiteres Vierteljahrhundert ihren Stützpunkt in Sewastopol

Der russische Präsident Dmitri Medwedew und der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch haben am Mittwoch, den 21.April den Vertrag für den Hauptstützpunkt der russischen Schwarzmeerflotte in der ukrainische Hafenstadt Sewastopol um 25 Jahre mit einer fünfjährigen Option verlängert und liessen anschliessend in Charkow die Korken aus den Flaschen des berühmten Krim-Sektes knallen. Der Vertrag wäre im Jahr 2017 ausgelaufen. Die Parlamente beider Länder müssen ihn noch ratifizieren. Die Ukraine würde nach russischen Angaben eine jährliche Pacht für die Nutzung der Grundstücke von rund 100 Millionen US-Dollar erheben, heisst es bei Wikipedia. (1) (Foto: Russische Schwarzmeerflotte in der Krim-Halbinsel, Vyacheslav Stepanyuchenko/Wikipedia)

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