EuropĂ€ische Imperialisten setzen militĂ€rische KrĂ€fte ein fĂŒr Evakuierungen aus Libyen

Die Vereinigten Staaten von Amerika verhĂ€ngen Sanktionen, die Erdölkonzerne sabbern schon bei der Aussicht auf einen „Regimewechsel“ WĂ€hrend die KĂ€mpfe zwischen RegierungskrĂ€ften und einer Opposition anhalten, die in zunehmendem Ausmaß militĂ€rische Angriffe unternimmt und viele der erdölproduzierenden Regionen Libyens unter ihre Kontrolle gebracht hat, verlassen zehntausende auslĂ€ndischer StaatsbĂŒrger das Land.

Der Große Diktator ĂŒber Libyen

Italien will Truppen nach Libyen entsenden. Der UNO Sicherheitsrat tagt heute in einer Dringlichkeitssitzung. Der Nato-GeneralsekretĂ€r Ă€ußert gestern, dass eine Nato-Intervention „mit einem UNO-Mandat erfolgen sollte“. In Budapest tagen die MilitĂ€rminister bzw. Oberbefehlshaber der EU-MitgliedslĂ€nder, darunter Ehrendoktor Karl-Theodor zu Guttenberg. Libyens Diktator Muammar El Gaddafi, der seit 42 Jahren ĂŒber das Land herrscht, ist der Meinung, „Al Kaida“ und Osama Bin Laden stecke hinter dem Aufstand. Etablierte Journalisten, Politiker, Spione, MilitĂ€rs und Analysten reden den ganzen Tag nur Dreck. Zeit fĂŒr eine Analyse von Radio Utopie zur Situation in Libyen. Italiens Verteidigungsminister Ignazio La Russa, in familiĂ€rer Tradition Faschist, verkĂŒndet auf dem zur Zeit in Budapest stattfindenden Verteidigungsministertreffen, dass er Truppen in die alte Kolonie Libyen entsenden möchte. Es geht ihm um das Schicksal von 1500 Landsleuten, sagt er, die er evakuieren möchte.

Rasmussen: NATO-Intervention in Libyen „sollte mit UN-Mandat erfolgen“

Auf dem MilitĂ€rstĂŒtzpunkt Ramstein Air Base, dem bedeutensten logistischen und operativen StĂŒtzpunkt der US-Luftwaffe und der NATO in Europa, zieht der Nordatlantikpakt im April seine LuftstreitkrĂ€fte zusammen. Anlass:  das „humanitĂ€re“ MilitĂ€rmanöver „Ramstein Dynamo 2011“ (RADO 11). Aus dem UNO Sicherheitsrat heisst es, man habe wegen Libyen „inoffizielle GesprĂ€che“ gefĂŒhrt und könne schnell zusammentreten. NATO: Intervention in Libyen Thema Passend zur Konzentration der Luftflotten betonte NATO-GeneralsekretĂ€r Anders Fogh Rasmussen am Donnerstag bei seinem Besuch in Kiew ganz konzentriert, dass die NATO als solche zwar keine PlĂ€ne habe in Libyen zu intervenieren. „Wir haben keine Anfrage in diesem Zusammenhang erhalten“, so Rasmussen. Der oberste politische Vertreter des Nordatlantikpaktes machte jedoch einen praktischen Vorschlag: „Alle Massnahmen sollten mit einem UN-Mandat erfolgen„. (1) Dazu hiess es am Donnerstag Abend seitens anonymer „westlicher Diplomaten“ aus dem UNO Sicherheitsrat, man habe bereits inoffizielle GesprĂ€che bezĂŒglich Libyen gefĂŒhrt und könne innerhalb von 48 Stunden auch offiziell zusammentreten. (2)

NATO-Bomber-Techtelmechtel ĂŒber Mittelmeer

Luftige Kabbeleien zwischen alten transatlantischen MilitĂ€rpakt-WaffenbrĂŒdern. Der Generalstab der tĂŒrkischen Armee teilte laut Trend am heutigen Dienstag, den 15.Februar mit, dass die griechische Luftwaffe zweimal ĂŒber der ÄgĂ€ischen See tĂŒrkische F-16 Jets abgefangen hĂ€tte.

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MĂŒnchner Sicherheitskonferenz: „Wandel muss gestaltet werden“

Tektonische Plattenverschiebungen und westliche Reaktionen Einmal mehr versammelten sich bei der MĂŒnchner Sicherheitskonferenz, die dieses Jahr vom 4.-6. Februar stattfand, „Eliten“ aus Politik, MilitĂ€r und Wirtschaft, um sich ĂŒber Strategie und Politik der NATO zu verstĂ€ndigen. Sie wurden von 3400 Polizisten geschĂŒtzt, die auf eine Gegendemonstration trafen, die mit etwa 5000 Menschen erfreulich rege Beteiligung fand.

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