DAS ENDE DES KRIEGES DER NIEDERLANDE (II): Operateure einer zweiten Invasion

Teil I – “Volkspartei” und Spannungsfall Seit der Entsendung eigener Truppen in den Irak im Jahre 2003 fragte man sich in den Niederlanden allen Ernstes, wie es eigentlich dazu gekommen war. Wie in vielen Ländern des US-Einflussraumes nach dem 11.September 2001 stand man ĂĽberall, manchmal verschämt leise ein bisschen diskutierend, mit grossen Augen glotzend in der Gegend rum und schaute den Operateuren der Kriegspolitik zu. Diese ergriffen planmässig, und mit enormen Ressourcen ausgestattet, die Initiative, stellten sich bei sanftmĂĽtig-höflich vorgetragenen Beschwerden der ĂĽberrollten Bevölkerungen einfach taub und gingen weiter nach Plan vor. Es dauerte bis zum Jahre 2009 – sechs Jahre nach dem Eintritt in den Irak-Krieg – bis sich die BefĂĽrworter einer Untersuchung durchsetzten; wohlgemerkt, einer Untersuchung darĂĽber, wie und warum man ĂĽberhaupt gemeinsam in einen Krieg gezogen war, der bereits zum Zeitpunkt des Beginns der Untersuchung ĂĽber eine Million Tote gekostet hatte.

DAS GESPENST III: Das „Märchen vom Gespenst des Kommunismus“

Erste Folge der Reihe: “Das Gespenst” Zweite Folge der Reihe: “Das Gespenst II: Revolution oder die Beherrschung der Gegenwart” 21.Februar 1848: Mitten in heute „bĂĽrgerlich“ genannte Erhebungen, Aufstände und UmstĂĽrze gegen die feudalen Herrscher und Handelskreise Europas wird im Zufluchtsort sämtlicher gestĂĽrzter Usurpatoren der kontinentalen Monarchien, in London, ein Schrieb veröffentlicht welcher mit den Worten anfängt: „Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus“. Ein Begriff, den – wenn es ihn vorher ĂĽberhaupt gab – nur sehr wenig Personen jemals gehört hatten.

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