Grossmutter des in Baghlan schwerverwundeten Soldaten „Ich kann nur jede Mutter davor warnen, ihr Kind dahin zu lassen.“

Eine fünfundsiebzig Jahre alte Dame spricht das aus, wozu der Mainstream nicht Willens ist. Einer der am 15.April bei dem Angriff bei Baghlan auf die Bundeswehr schwer verletzten Soldaten stammt aus dem kleinen Dorf Peuschen im Saale-Orla-Kreis in Thüringen. Er befindet sich nach Angaben eines Heeressprechers des Verteidigungsministers zufolge in kritischem Zustand im Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz, schrieb am 23.April die Ostthüringer Zeitung in ihrer Druckausgabe.

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Afghanische Demonstranten jagten sechzehn NATO-Öl-Trucks in die Luft

Im Osten Afganistans kam es zu starken Protesten gegen die ausländischen Truppen wegen weiterer Verluste unter der Zivilbevölkerung, Radio Utopie berichtete am 23.April über den tödlichen Einsatz von US-Streitkräften in einem Wohnhaus in Lugar. (1) Die Proteste der afghanischen Bevölkerung gegen die US- und NATO-Truppen weiten sich aus. In der Gegend von Kulangar in der Provinz Lugar (Logar) wurden am Sonnntag, den 25.April sechzehn grosse NATO-Trucks, die Öl transportierten und über die Nachschubroute die Grenze von Pakistan überquert hatten, auf der Autobahn in die Luft gesprengt.

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Neue Todesopfer durch US-Militär in Afghanistan – Hunderte blockierten Autobahn Lugar – Kabul

Bei einem Militäreinsatz der ISAF-Truppen starben am 23.April zwei US-Soldaten und fünf afghanische Männer aus Lugar Nach Angaben von Presseberichten gingen am Freitag, den 23.April Hunderte von afghanischen Bürgern auf die Strassen und blockierten die Autobahn zwischen Kabul und Lugar, nachdem sich im Kreis Kala-e Seydan in Lugar ein tödlicher Zusammenstoss mit US-Soldaten ereignet hatte. Sie hätten Autoreifen in Brand gesteckt und gegen die NATO in ihrem Land zum Widerstand aufgerufen.

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Tagesschau schloss Umfrage zur Kanzlerinerklärung zu Afghanistan

Tagesschau kann nicht mit ihrer eigenen Umfrage leben: Selbstzensur der Öffentlich-Rechtlichen in der Bundesrepublik und Aufruf zur Meldung (Anzeige) von abstimmenden „Interessensgruppen“ Die Redakteure der Tagesschau haben sich dazu entschlossen, ihre nicht repräsentative Leserumfrage zur Regierungserklärung von Frau Merkel im Bundestag zum Einsatz deutscher Soldaten in Afghanistan nach 24 Stunden zu beenden.

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Kurswechsel der SPD: Gabriel verlangt „unabhängige Überprüfung“ von nächstem Afghanistan-Mandat

Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hielt heute im Parlament die Gegenrede zu Kanzlerin Merkels Regierungserklärung über die seit achteinhalb Jahren andauernde Besatzung des zentralasiatischen Afghanistan. Er liess dabei eine Bombe platzen, die im Kontext mit anderen Äußerungen auf einen strategischen Schwenk der gesamten, eng mit einander assoziierten Partei- und Gewerkschafts-Nomenklatura im ehemals sozialdemokratischen und nun nur noch schrumpfenden Spektrum in der Republik hindeutet. Bereits im Vorfeld war die Rede Sigmar Gabriels mit erkennbar viel Nervosität erwartet worden. Denn gehaltene Reden im Bundestag werden vorher von anderen geschrieben. Und sie werden nach politischen Erwägungen geschrieben, die vorher entsprechend machtpolitisch abgeklopft und verhandelt werden müssen. Sowas spricht sich natürlich herum. Bestenfalls haben diejenigen, welche die Rede später als Abgeordnete halten, Einfluß darauf oder sogar eine genaue Vorstellung davon, was dort hinein geschrieben wird. Im Regelfall wissen die Abgeordneten nämlich nicht oder nicht ganz, was sie überhaupt vorlesen und geraten deshalb ständig ins Stocken.