Komm zurĂĽck, komm zurĂĽck, oh Shulamit!

n der Knesset war sie Mitglied der regierenden Labor-Partei (damals wurde sie Mapai genannt) und einer strengen Parteidisziplin unterworfen. Ich war in einer Ein-Mann-Fraktion und frei, das zu tun, was ich wollte. So konnte ich viele Dinge tun, die sie nicht konnte, wie z.B. Gesetzentwürfe vorlegen, um Abtreibungen zu legalisieren, Organe für Transplantationen entnehmen zu lassen, das alte britische Gesetz gegen homosexuelle Beziehungen zwischen Erwachsenen abschaffen und Ähnliches mehr.

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Der Imperator

Ein paar Tage zuvor hatten die israelischen Medien entdeckt, dass ich regelmäßig Kontakt mit der PLO-Führung hatte. Die PLO stand damals auf der Liste der terroristischen Vereinigungen.

Ich sagte Scharon, meine PLO-Kontaktpersonen würden mich wahrscheinlich fragen, was er den Palästinensern vorzuschlagen beabsichtige. Er sagte mir, sein Plan sei es, den Palästinensern dabei zu helfen, die jordanische Monarchie zu stürzen und Jordanien in einen Palästinenserstaat zu verwandeln, in dem Arafat Präsident sein würde.

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Bibi & Libie

Am 10.September 1993 – der zufällig mit meinem 70. Geburtstag zusammenfiel – erkannte Yasser Arafat im Namen des palästinensischen Volkes den Staat Israel an – als Gegenleistung fĂĽr die nicht weniger bedeutsame Anerkennung des palästinensischen Volkes durch Israel. Indirekt hat jede Seite die andere – so wie sie ist – anerkannt. Israel definierte sich selbst als jĂĽdischen Staat in seinem GrĂĽndungsdokument. Ergo haben die Palästinenser ihn schon als einen jĂĽdischen Staat anerkannt.

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Neutral – zu wessen Gunsten?

John Kerry bringt den Entwurf eines Planes für die Lösung des Konfliktes mit.
Er wurde sorgfältig von einem Expertenstab vorbereitet. Und was für ein Stab! 160 engagierte Personen!.
Ich will nicht fragen, wie viele von ihnen jĂĽdische Landsleute sind. Allein die Frage hat einen antisemitischen Hauch. JĂĽdische Amerikaner sind wie alle anderen Amerikaner. Loyal gegenĂĽber ihrem Land, neutral in unserm Konflikt.

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Mandela: der Film

Hätte es einen Mandela ohne einen Frederik Willem de Klerk geben können? Eine gute Frage. Der Film hielt sich nicht länger bei de Klerks Persönlichkeit auf. Aber hier war ein Mann, der die Situation erkannte, der damit einverstanden war, was bis zur völligen Übergabe an die verachteten Kaffern geriet und der dies ohne das Vergießen eines Tropfens Blutes tat. Wie Michail Gorbachow unter anderen Umständen überwachte er eine historische Revolution ohne Blutvergießen.