U.N.O. Resolution 350 aus 1974 steht dem Plan zur Zerschlagung Syriens im Weg

Am Samstag, dem 23. August 2014 verkĂĽndete die Regierung der Phillippien den sofortigen RĂĽckzug sämtlicher Blauhelm-Truppen im Oktober von den Golanhöhen (332) und aus Liberia 115) – und das vor der EntfĂĽhrung der Fidschi-Soldaten. Als GrĂĽnde wurden im ersteren Fall unbestimmte Bedrohung durch den hausgemachten Zirkus „Islamischer Staat“ und im zweiten Fall der Ebola-Ausbruch in Afrika genannt. Im SĂĽd-Sudan wurde ein russischer Hubschrauber abgeschossen – auch dieser Vorfall wie so viele weitere in der Vergangenheit an unterschiedlichen Schauplätzen mit Ăśberfällen auf Organisationen der U.N.O. passt in das Bild, das von der Gefährdung von U.N.O.-Truppen vorgegeben wird.

Offener Krieg von Israels Regime gegen Syrien und Libanon?

Auf das Jerusalemer Regime ist wegen seiner offensichtlichen Kriegsverbrechen bereits eine Untersuchungskommission von Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen angesetzt. Zudem droht ihm ein Verfahren vor dem Internationalen Strafgerichtshof, wenn der bisher lediglich als Handlanger Israels fungierende palästinensische Präsident Mahmud Abbas Worten endlich Taten folgen lässt und das Römische Statut unterschreibt. Das Regime von Benjamin Netanyahu ist zunehmend isoliert verliert in der Weltöffentlichkeit an Rückhalt. Seine bisherige Verhaltensweise legt nahe, dass es nach dem Massaker an seiner Kolonie Gaza nun durch Proxy-Milizen und eigene Spione organisierten Raketenbeschuss vom Territorium Libanons und Syriens dazu benutzen könnte einen weiteren Angriffskrieg gegen diese beiden Staaten vom Zaun zu brechen.

Ohne Augen in Gaza

Bei den palästinensischen 2006-Wahlen unter der Aufsicht von Ex-Präsident Jimmy Carter gab die Bevölkerung von Gaza – wie die der Westbank – der Hamas eine relative Mehrheit. Die Bevölkerung applaudierte.

Die israelische Regierung reagierte, indem sie eine Blockade errichtete. Nur begrenzte Mengen von Waren, die von der Besatzungsbehörde genehmigt wurden, wurden durchgelassen. Ein amerikanischer Senator machte einen Höllenspektakel, als er herausfand, dass Nudeln als ein Sicherheitsrisiko angesehen und nicht hineingelassen wurde. Praktisch wurde auch nichts herausgelassen – was vom Standpunkt der „Sicherheit“ und des Waffen-„Schmuggels“ unbegreiflich ist, aber vom Standpunkt des Strangulierens des Gazastreifens klar ist.