Greenpeace-Aktivisten halten Castor erneut auf

UmweltschĂŒtzer fordern RĂŒckfĂŒhrung des Atom-MĂŒlls zu deutschen AKW An der KinzigbrĂŒcke in der NĂ€he von Kehl (deutsch-französische Grenze) durchkreuzen Greenpeace-Aktivisten erneut die Castor-Route. Zwei Greenpeace-Kletterer haben sich von der BrĂŒcke abgeseilt, die der Castor bei der Weiterfahrt nach Gorleben passieren muss. Greenpeace fordert, die CastorbehĂ€lter statt nach Gorleben gemĂ€ĂŸ dem Verursacherprinzip ins grenznahe Zwischenlager am AKW Philippsburg zu bringen. Bereits am Vormittag hatten sich zwei Greenpeace-Aktivisten an den Gleisen bei Lauenbourg befestigt.

Greenpeace-Aktivisten halten Castortransport nach Gorleben auf

UmweltschĂŒtzer fordern, den AtommĂŒll zum AKW nach Phillipsburg zu bringen Zwei Greenpeace-Aktivisten haben sich heute vormittag am deutsch-französischen GrenzĂŒbergang bei Lauterbourg an den Gleisen verankert, auf denen der Castor-Transport nach Gorleben rollt. Weitere Aktivisten der Umweltschutzorganisation zeigten ein Banner mit der Aufschrift „AtommĂŒll zurĂŒck ins AKW Phillipsburg“. Greenpeace fordert, die CastorbehĂ€lter statt nach Gorleben gemĂ€ĂŸ dem Verursacherprinzip ins grenznahe Zwischenlager am AKW Philippsburg zu bringen.

Anti-Atom-Protest an der CDU-Zentrale

Greenpeace-Umfrage: Mehrheit der Unions-WĂ€hler gegen LaufzeitverlĂ€ngerung 12 Kletterer der unabhĂ€ngigen Umweltorganisation Greenpeace haben heute an der Außenfassade der CDU-Parteizentrale ein 10 mal 7,5 Meter großes Fotobanner aufgehĂ€ngt. Unter der Überschrift „CDU – Politik fĂŒr Atomkonzerne“ prosten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der Vorstandsvorsitzende des Atomkonzerns RWE, JĂŒrgen Großmann, mit SchnapsglĂ€sern zu. Die Aktivisten protestieren gegen die LaufzeitverlĂ€ngerung von Atomkraftwerken und die Klientelpolitik der CDU fĂŒr die vier Atomkonzerne. Sie fordern jeden einzelnen CDU-Abgeordneten auf, bei der heutigen Bundestagsabstimmung gegen die LaufzeitverlĂ€ngerung zu stimmen.